Sonntag, 24. Februar 2013

Rückblick auf einen bewegenden Abend in Forst ...


Krank und sanktioniert bis zur Obdachlosigkeit -
  
Jetzt ist die Frage: wie kann man helfen?
 
 

Kommentare:

  1. immer wieder erschreckend, wie hier in unserem "Sozialstaat" mit Menschen umgegangen wird! Wir ALLE müssen dafür Sorge tragen, dass dies aufhört und die Menschen sich besinnen, was Wert im Leben hat.

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  2. Hallo zusammen.
    Nur wenn wir uns gegenseitig Unterstützen,können wir was bewegen.Dieses System. in dem wir alle Leben,ist in sich schon krank und gestört.Ich finde es beachtlich, was durch die Aktion von Ralph Boes bis jetzt entstanden ist,und sich noch weiter entwickeln wird.Wenn die 8 Millionen Hartzler sich einig wären, wäre es aus mit der Knechtschaft.Ich finde es an der Zeit, sich noch stärker zusammen zu schließen.Unser Grundgesetz ist die Tinte nicht wert,mit welcher unsere Rechte geschrieben sind,wenn die Mehrheit der Menschen nur noch dem Mamon dienen,und die Menschenrechte in den Staub treten.Es kanns doch nicht sein, dass Menschen wie Herr Alt so unverfroren die Unwahrheit sagen,während Menschen durch Vollsanktionierung in die Obdachlosigkeit und in den Psychischen Tod getrieben werden.Ich rufe zur Unterstützung von >Bert Neumann< auf. Nur durch Rückendeckung und gegenseitigen Unterstützen werden wir alles zum besseren Bewegen. LG,Stefan.

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  3. Es ist wirklich erschreckend, gerade der Junge Mann bräuchte bei seiner Krankheit einen Mehrbedarf, da er mehr Kalorien aufnehmen muß. Diesen Mehrbedarf gab es einmal, wurde aber abgeschafft. Diesen Mehrbedarf gibt es nur, wenn man dann im Krankenhaus liegt (auch bei Krebskranken!)...im Krankenhaus ist es allerdings dann meist zu spät.
    Ich weiß nicht, wie man den jungen Mann helfen könnte, allerdings könnte er probieren, sich mit seinen Fachärzten (ich denke mal er wird wohl 1-2 mal im Jahr zur Überprüfung dort hin müssen) beraten, ihnen von seinen Fall mit dem Jobcenter erzählt, sodaß er bei Ausfällen seinerseits den Facharzt nur anruft, und er ihn von dort aus sofort Krankschreibt.
    Nun dauert allerdings der Brief mit der Krankschreibung etwas, bis er ankommt, das wiederum könnte der junge Mann dem Jobcenter mitteilen, das die Krankschreibung unterwegs ist.
    Ob das jetzt so alles so einfach geht, wie ich das hier schreibe, weiß ich auch nicht, ich kenne nur einen ähnlichen Fall (Facharzt in einer anderen Stadt/Krankschreibung telefonisch erbeten und schicken, in Bezug auf eine Behindertenwerkstatt).

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  4. Appropos Fachärzte ich verstehe nicht warum setzen sich nicht seine Ärzte für ihn ein?
    Wenn er so krank ist wie es im beitrag beschrieben wurde ist eigentlich ARBEITSUNFÄHIG!
    Menschen die überhaupt nicht arbeiten können weil sie Krankheiten haben und das sind nicht wenige
    sollten nicht im HartzIV (und andere auch nicht!) sein sondern eine Rente erhalten die ein Menschenwürdiges Leben ermöglicht mindestens 1500 EUR und hätten wir ein Grundeinkommen
    brauchten wir die ganzen aufgeblähten Behörden nicht mehr, die leute brauchten keine Anträge stellen
    die gerichte würden entlastet, es könnte so einfach sein aber der Staat hält an diesem Menschen unwürdigen System auch weiterhin fest, er ist unbelehrbar!

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    1. Nein, das System ist faschistoid und sadistisch. Die wissen genau was sie tun!

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    2. Das sehe ich schon seit meiner Jugend so und empfand neben dem Staat auch nie für seine Büttel und Schergen wie Behördenmitarbeiter,Amtsärzte,Zollbeamte,Polizei,Justizvollzugsbedienstete,Staatsanwälte und Richter,Psychiater,Gutachter usw. Sympathie zum Glück habe ich noch nie mit diesen Zeitgenossen zu tun gehabt aber ich mag sie einfach nicht, denn das System könnte ohne
      diese Typen überhaupt nicht soviel Macht anwenden, missbrauchen und Bürger unterdrücken
      wie es es derzeit tut. Nach über 40 Jahren muss man sagen das was Ulrike Meinhof über diese Büttel meinte zu 100% stimmt damals wie heute, nur wann erheben sich das Volk gegen diese Unterdrücker?!

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  5. Ich habe eine Bekannte, die auch Morbus Crohn hat. Sie ist über 50 Jahre alt. Sie wurde als hochgradig behindert eingestuft. Sie war mal erfolgreich selbständig, hatte eine Segelbootschule geführt. Niemand kann sich solche Führerscheine oder gar ein Boot mehr leisten. Nach dem Aufgeben ihrer Selbständigkeit hatte sie die Liebe zur Malerei und zum Gärtnern entdeckt. Aber das Jobcenter blieb hart: Jetzt fristet sie ihr Leben in einem Callcenter, wo sie Leuten was andrehen muss. Ich könnte nur heulen, wenn ich sowas mitbekomme.

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Liebe Schreiberin, lieber Schreiber - ich freue mich über ihre Kommentare und veröffentliche sie so schnell wie möglich. Ich bitte allerdings, sich strikt ans Thema des Posts zu halten. Für die Bezugnahme wäre es sehr schön, die Kommentare würden mit NAMEN (oder Kürzel) versehen werden. MfG, Ralph Boes