Sonntag, 7. Juli 2013

Absage an Gauck

Bild: Presse- und Informationsamt
der Bundesregierung
Absage an Gauck
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- Rückforderung des Brandbriefes -
  • Liebe Freunde - ich hoffe, Ihr nehmt mir diesen Schritt nicht übel ... Aber ich muss da mit mir selbst im Reinen sein ...
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Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Heißt das, du (Ralph) ziehst nun den Schw... ein und machst mit den Aktionen um den Brandbrief künftig nicht mehr weiter? Das wäre sehr schade.

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  3. Dennis, ich lese das ganz anders, als Du es empfindest.
    Ich lese, dass es der Ralph Boes als unwürdig erachtet, ein Gespräch mit einem im Grunde unwürdigen BuPrä zu führen, und dass ist konsequent.
    Der Brandbrief an sich trägt noch mehr Empfängernamen und seinen Schwur hatte der Ralph erst jüngst hier öffentlich erhärtet.

    Es bleibt auch die Tatsache, dass bis heute aus dem Haus des BuPrä, keine Antwort erfolgte, also auch eine klare und eindeutige Ignorierung des Souverän erwächst.

    Mir scheint, für Ralph ist die Zeit des Wartens abgelaufen.

    Und noch etwas Dennis: Für UNSERE Grundrechte, müssen WIR ALLE eintreten! Ohne Wenn und Aber!

    Herzlichst, Grüße aus Kiel,

    Lutz

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    1. genau - dieser Schritt von Ralph ist mehr als nachvollziehbar. Und er sollte ganz groß in aller Öffentlichkeit verbreitet werden. ICH jedenfalls schäme mich für solch einen Bundespräsidenten, der es nicht für nötig erachtet, sich für mutige Menschen wie Snowden und Manning einzusetzen! Und an Dennis: das heißt ja nicht, dass die Brandbriefaktion ad acta ist - im Gegenteil - es geschieht hier in Berlin ja momentan jede Menge diesbezüglich - Gott sei Dank!!

      Grüße aus Berlin
      Christa

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    2. Ich bin auch der Meinung, dass Ralph zu Recht den Brandbrief zurückfordert.

      Gauck's Stillschweigen, die Äußerungen zu Snowden, meine eigenen Erfahrungen und noch einiges mehr, haben auch in mir zunehmend den Eindruck erweckt, dass Herr Gauck nur wenig bis gar keine Ahnung von den Grund- und Menschenrechten hat.

      Wie kann er sonst die tagtäglichen Verstöße von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dagegen stillschweigend ignorieren und tolerieren.

      Grüße aus dem Allgäu
      Claudia

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  4. Danke, lieber Lutz ! So sehe ich das auch ! Es ist mir zusehends PEINLICH geworden, bei Gauck vorstellig geworden zu sein ...

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  5. Hallo Ralph Boes,
    bitte schauen Sie sich das Interiew auf ZDF (Mediathek) einmal an, dann werden Sie feststellen, dass der Bericht in der ZEIT Online falsch ist:

    "Ein Interview im ZDF, in dem er sich auch zu Edward Snowden äußert, wurde unter größtmöglicher Verkürzung zusammengefasst zur Aussage: Gauck halte den Ex-Mitarbeiter des US-Geheimdienstes vor allem für einen Verräter. Doch das stimmt so nicht, zumal der Vorwurf falsch ist. Tatsächlich hat sich Gauck im Interview mit dem ZDF nur differenziert geäußert. Er sagte, er hätte gerne konkretere und vor allem mehr Informationen, um über Snowden selbst etwas sagen zu können. Im übrigen gebe es für ihn zwei Überzeugungen: Wer so etwas öffentlich mache, weil ein Staat oder ein Arbeitgeber das Recht beuge, der handele absolut richtig und hätte jederzeit seine Sympathie. Wer dagegen ohne eine solche Begründung den Vertrauensschutz breche, der begehe schlicht Verrat. Letzteres war nicht auf Snowden gemünzt – und ist doch genau so bewertet worden."
    So fair muss man sein.

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    1. Lieber Stefan Ebel - ja, die Aussage ist SEHR verkürzt und herausfordernd falsch wiedergegeben. Ich habe das Ganze Interview gelesen ... und bin sehr erschrocken, wie sehr einseitig Gauß durch die Zeit dargestellt worden ist. Aber: Es wäre Gauß` verdammte Pflicht gewesen, sich daraufhin zu äußern! Die Zeit hat ihn aufgespießt mit ihrem Kommentar - spätestens ab da hätte er mit einer eindeutigen Erklärung zu Snowden Stellung beziehen müssen! Indem er das unterließ - hat er der Zeit RECHT gegeben.

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  6. Tut mir leid Stefan, in der Mediathek des ZDF
    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1933482/Joachim-Gauck-im-ZDF-Sommerinterview#/beitrag/video/1933482/Joachim-Gauck-im-ZDF-Sommerinterview

    , ab 12:55, ist genau der Sachverhalt zu Snowden angesprochen und ich erhöre deutlich und auf DEUTSCH, eine klare Ansage schon im ersten Satz des Gauck, in der er ja deutlich macht, dass ein Snowden die Verantwortung zu übernehmen hat, nicht aber die Schnüffler die Verantwortung zu übernehmen haben.

    Und schon vorher in dem Interview, ab 08:55, geht es über Überwachung und sinngemäß kommt klar zum Ausdruck, dass es nach seiner Sicht nicht so ist, wie bei Stasi und KGB und dass man schon genau hinsehen muss, auch dass er die Bespitzelung des Bürgers nicht so sehen kann, so dass das Grundgesetz berührt wäre. Er scheint das Grundgesetz ja nicht mal zu kennen!

    Tut mir leid @Stefan, Du liegst leider falsch, denn der Wolf im Schafspelz bleibt ein Wolf!

    Ich bin ehemaliger DDR Bürger und schon vor dem letzten Todesstoß des Unrechtssystems abgewandert und in der in der Folge geschichtlicher Ereignissen geschaffenen Gauck Behörde, in der der hochgeschätzte Herr Gauck ehemaligen Stasimitarbeitern feste Arbeitsplätze verschafft hatte, im Grunde bis heute unkündbar, war ich im Jahr 2001 zu meiner beantragten Akteneinsicht.
    Die immer wieder zur Schau gestellte "Betroffenheit" eines Gauck ist die widerlichste und unehrlichste Veranstaltung, die ein Hofgauckler bieten kann!

    Wenn wir heute wissen, dass der BND die Gerätschaften der NSA nutzen konnte, in gegenseitiger Absprache und wenn wir wissen, dass der BND in Abhängigkeit der Zustimmung ihrer "königlichen Hoheit" Frau Merkel und ihrem Büro obliegt, ist der Einschnitt in die Freiheit der Bürger tiefergehender, als Du es je erahnen könntest!

    Wenn wir heute längst wissen, dass speziell die Gruppe Lohnerwerbsloser und andere Leistungsberechtigte bis in Familiendetails ausgeforscht werden und auch Papierakten und elektronische Akten generiert werden, bei denen es nicht so viele inoffizielle Mitarbeiter bedarf, wie in der ehemaligen DDR, weil nämlich Betroffene gezwungen werden, per Rechtsfolgebelehrung, unter Androhung der Existenzvernichtung, ihre Unterlagen selbst bei der Überwachungsbehörde in Gestalt eines Jobcenters oder GruSi-Amt vorbeizubringen, dann wissen wir auch, in was für einem Land wir leben!

    Und genau in dem Zusammenhang erkenne ich aus dem Interview des Gauck, dass er sich bis heute der Tragweite und der Unfreiheit von Millionen Menschen in Deutschland nicht bewusst ist oder aber, dass er uns alle gezielt ignoriert!
    Heute werden die elektronischen Mittel zur Überwachung eingesetzt, von denen die Stasi, deren Mitarbeiter er krisensichere Jobs verschaffte, nur träumen konnte!
    Insofern hat er wohl Recht, es ist nicht wie bei der Stasi oder beim KGB, sondern es ist im Grunde schlimmer!

    Er hatte auch längst Zeit und politisch gab es oft genug Gelegenheit, zu unseren unveräußerlichen Grundrechten Stellung zu beziehen, die Einhaltung, die Achtung anzumahnen, ohne Wenn und Aber!
    Sie sind der Grundstock unseres Zusammenleben und daraus erwächst auch ihm in dem Amt VERANTWORTUNG!

    Herzlichst, Grüße aus Kiel,

    Lutz

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    1. Den Bericht in der ZEIT Online halte ich trotzdem für falsch.
      Das heisst aber nicht, dass ich die Aussagen von Gauck für richtig halte.
      Man kann nämlich Stasi oder KGB nicht vergleichen mit der heutigen Überwachung unter NSA/BND/Verfassungsschutz. Die Technik macht es heute nur leichter aber NICHT besser.

      Dass Gauck natürlich in die Demokratie mehr Vertrauen hat als "wir im Westen aufgewachsene" ist doch klar. Auch ist er ein bekennenter Amerika-Freund. Das bin ich aber nicht.

      Viele ehemalige Nazis oder später Stasi-Leute sind in wichtige Positionen "gekommen". Was man einmal gelernt hat verlernt man nicht.
      Ein Zitat von Benjamin Franklin sagt alles:
      Wer die Freiheit aufgibt,
      um Sicherheit zu gewinnen,
      wird am Ende beides verlieren.

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    2. Eine folgerichtige Aktion

      war das Zurückfordern des Brandbriefes.

      Denken wir doch mal an Sprichwörter:
      "Was ich selber denk und tu, trau ich jedem andern zu."
      Und damit mein eigenes schlechtes Tun nicht so auffällt, bediene ich mich der Verfahrensweise:
      "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!"

      Diese Verfahgrensweise ist dieser Gesellschaft eigen.
      Die DDR hatte ein Stück weg davon geschafft. Deshalb stand sie dem Profit im Wege wie heute z.B. ein Herr Snowden und musste diskriminiert werden, was ja auch umfassend geklappt hat, da die eigenen Bürger sich von der Unmenschlichkeit ihres Staates überzeugen ließen.

      Dass der BND Akten über 55% der Bürger, das Ministerium für Staatssicherheit "nur" über 45% (auch viel zuviel) hatte, wird kaum erwähnt.
      Verbrecher müssen sich schützen. Angegriffene auch.

      Wer Gauck als löblichen Bundespräsidenten sieht, der hat es noch nicht begriffen:

      Weil ehemalige DDR-Bürger das System durchschauen, setzt man ostdeutsche Marionetten an die Regierungsspitzen, die den Profit weiterhin sichern sollen.

      Alle haben es gewußt! Alle verurteilen lieber Herrn Snowden. Alle stimmen sie ein: Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!

      LG Torsten

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  7. Hey, ich hätte eine richtige Gute Methode, nur gute Geheimdienste zuzulassen - die Perfekte SElbstkontrolle:
    Jeder Geheimdienstmitarbeiter ist straffrei gestellt, wenn er geheimnisse ausplaudert - natürlich darf er fristlos entlassen und seine Zugänge gesperrt werden.
    Geheimdienste, die nur GUTES im Sinn haben, werden auch nur "gute" Rekrutieren und nur mit "guten" Mitteln vorgehen - tun sie das, wird die öffentlichkeit einen Verräter lächerlich finden, tun sie es nicht, hat der Verräter guter Grund gehabt.
    Ist es nur eine dämliche Unterstellung, so gibt es Beweise, die der Geheimdienst gerne liefert ;-)))
    Nur ein Geheimdienst, der das Vertrauen der von ihm zu schützenden Menschengruppe genießt und seine Leute mit verfassungskonformen Methoden bei Stange hält, kann sich erhalten - oder wird eh überflüssig.
    Jedenfalls hätte man solche Ideen dem "alten Gauck" zugedacht - dem jetztigen? Ich finde die Rückforderung des Brandbriefs AUFMERKSAMKEITERREGEND und PRÜFEND - hätte aber eine FRIST eingeräumt und eine Möglichkeit für Gauck gelassen, sich auch für Snowden passend und hilfreich zu äußern. Ansonsten: super guter Schritt, überhaupt von den uns "Vertretenden" Abstand zu nehmen - sie vertreten eben NICHT adäquat "das UNS" und haben keine NEIN-Option auf den Wahlzetteln!
    Informieren wir die Leutchen nur noch - nichts in Richtung Bittgesuch (ja, wir möchten, dass Ihr uns zuhört, Euer Zuhören ist keinen Deut wichtiger als das Zuhören und aufwachen und Mitreden der Millionen), Anbetteln, Kniefall - sondern ganz im eigentlichen Tonfall von Ralphs Brandbrief.

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  8. @Ralph,
    ich habe soeben die Ablehnung einer EGV gelesen, die Du freundlicher Weise in einem weiteren Beitrag öffentlich gemacht hast.

    Dafür mein Danke und mit Freude habe ich diese wohl formulierten Worte in mich aufgesogen!
    Ich wünsche der Verfasserin/dem Verfasser, jeden Erfolg und sehr gern wurde ich über den Fortgang dieser Entwicklung erfahren.

    Meine Hochachtung, zu dem Mut!

    Herzlichst, Grüße aus Kiel,

    Lutz

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    1. Da schließe ich mich an. Leider konnte sich der Autor nicht verkneifen, die Juden und das Gas mit ins Spiel zu bringen. Damit hat er die Chance auf breitere Aufmerksamkeit - die dem Text eigentlich gebührt - vertan.

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    2. @ Frank B.

      Es ist die Summe der guten Argumente, die jene Ablehnung der EGV bedenkenswert macht. Nun kann Jeder seine eigene Ablehnung darauf aufbauen. Auch ich hätte unsere sensible Vergangenheit anders formuliert. Dennoch führte erst diese zum aktuellen GG.

      Grundsätzlich sollten wir immer auch aus unserer Geschichte lernen, um uns der Anfänge zu erwehren, die wir nie wiederholen wollen. Deshalb muss es erlaubt bleiben, unterschiedliche Systeme zu vergleichen, um Tendenzen in ihren Anfängen zu entdecken und Fehlentwicklungen zu stoppen. Schließlich ist ein Vergleich keine Gleichsetzung!

      Es bleibt Dir unbenommen, diese Vergleiche auszublenden oder umzuformulieren, wenn Du eine EGV ablehnen willst.

      Herzlichst! Detlef

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    3. Hm, die geschichtliche Vergangenheit in den schlimmsten Auswirkungen zu ignorieren, ist ein in Deutschland praktiziertes Mittel, die möglichen und praktizierten Untaten wegzudenken und die Kräfte aus der damaligen Zeit in wirksame und gesellschaftsschädigende Positionen zu halten. Ich vergleiche ungern selbst mit dieser Zeit, weil ich zu den Nachgeborenen gehöre. Ich kann aber aus vielen Gesprächen mit meinen Eltern, Großeltern und aus zeitgeschichtlichen Berichten, die Parallelen nicht leugnen und damit auch nicht ignorieren!

      Die richtigen Lehren aus der Vergangenheit zu ziehen, obliegt auch der Verantwortung der Nachgeborenen und das Übel beim Namen zu nennen, ist nicht nur zulässig, sondern leider zwingend.

      Was heute unter dem Deckmantel der Sozialstaatlichkeit in Deutschland wieder möglich geworden ist, ist nicht nur erschreckend, sondern beweist auch geschichtliche Wurzeln!

      Um es mit den Worten einer Sachbearbeitung aus einem Kieler Jobcenter, erst Ende vorigen Jahres zu sagen, und zu verdeutlichen, nachdem mir die Sachbearbeitung ein eindeutig rechtswidriges Formular unterjubeln wollte und die Unterschrift mit Rechtsfolgebelehrung abzupressen suchte:

      Zitat Anfang

      Ich:
      "Warum machen sie das, sie wissen doch genau so gut wie ich, dass dieses Handeln hier rechtswidrig ist?!"

      Die Sachbearbeitung:

      "Ich mache hier das, was mir hier gesagt wird!"

      Zitat Ende

      Dieses Erlebnis und viele anderen Erlebnisse in den Jobcentern, sind deckungsgleich mit dem, was der Verfasser der Antwort zu Recht und eindeutig, auf den Punkt genau und gezielt, kritisiert!

      Heute verwenden wir für bestimmte Ereignisse aus geschichtlicher Vergangenheit und Gegenwart, einen eindeutigeren Begriff, der zwar harmlos klingen mag, aber die Gleichnisse verdeutlicht:

      Die Marginalisierung der Gesellschaft!
      http://de.wikipedia.org/wiki/Marginalisierung

      Und noch etwas:
      Die Negierung geschichtlicher Wahrheit, ist eine politisch gewollte Lüge!

      Herzlichst, Grüße aus Kiel,


      Lutz

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    4. Lieber @Detlef

      du musst nicht immer darlegen, was mir unbenommen bleibt.

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    5. @Lutz

      Ich stimme dir (und Detlef) im Prinzip zu. Ich habe selbst schon oft ganz ähnlich argumentiert wie ihr. Trotzdem würde ich alles vermeiden, was wie ein Vergleich mit dem Holocaust oder dem Nazi-Terror aussieht. Ich versuche es zumindest.

      Solche Vergleiche sind nicht nur unzutreffend, sondern - um es mit Stefan Sell zu sagen: Man manövriert sich mit solchen Positionen ins Aus.

      http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2013/06/15.html

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    6. @Frank, solange sich derart Argumentation in sachlicher Anerkenntnis der Argumentation vermeiden lässt, wäre das akzeptabel.

      Es ist aber unstrittig so, dass die heutigen lupenreinen Demokraten, gezielt mit der Infragestellung der vollständigen Argumentation in platter Weise die Sanktionspolitik schönredet, auch dann, wenn sie wie 2007 in Speyer zum Hungertode führt und auch dann, wenn sie in Obdachlosigkeit zwingt.
      Mit welchen Ziel sich der Hungertod eines Menschen rechtfertigen lässt und die Verdrängung in Obdachlosigkeit, erschließt sich mir nicht und aus meiner Sicht stellt sich jeder in das Abseits, wenn real existierende politische Zusammenhänge in Abrede gestellt werden, oder einfach unter Weglassung negiert.

      Ich, lieber Frank, habe früher immer nicht so argumentiert, weil ich die Realität nicht wahrhaben wollte, bis ich selbst, in unserer schönen und lupenreinen demokratischen Heimat, im Jahre 2005, über 5 Monate hungern musste!

      Der verlinke Professor, sieht entgegen meines damaligen Zustandes recht satt aus ....

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    7. @Frank, eines hatte ich zu Herrn Professor Sell noch vergessen, hier auch als Hinweis zu erwähnen.
      Schau Dir seinen lupenreinen Lebenslauf an, der auch die Näher zu den Machthabern im Land sehr schön verdeutlicht.

      Wes' Brot ich ess', des Lied ich sing, ist eine nicht nur typisch deutsche Lebenshaltung. Natürlich wird er Schadwirkung fernhalten wollen und ohne Frage, schaden sich die Regierenden seit 2005 selbst.

      http://www.rheinahrcampus.de/Zur-Person.1419.0.html?&L=lyjmemilp

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    8. @Lutz

      Was du schilderst, hat bei aller Fassungslosigkeit, die es hervorruft, nichts mit dem Holocaust oder dem Nazi-Terror zu tun. Auch wenn dem eine ähnliche Mentalität zugrunde liegen mag.

      Wenn man Parallelen zur deutschen Geschichte aufzeigen will, was durchaus legitim sein kann, muss man sehr subtil vorgehen. Ich zitiere einmal Ralph:

      "Ein Dokument deutscher Schande."

      Das ist ein gelungener Nazi-Vergleich, weil der Zusammenhang im Kopf des Betrachters entsteht, und nicht in den Worten des Überbringers.

      Leute wie Stefan Sell, die eher linke Positionen vertreten, muss man mit Argumenten für den Kampf gegen Sanktionen gewinnen. Mit falschen historischen Vergleichen verprellt man potentielle Mitstreiter.

      http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1915262/Frust-im-Jobcenter

      Ein so brillanter Text:

      http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/EGV-Abwehrschreiben-T.F..pdf

      ist dazu geeignet, in BA, Arbeitsministerium, und von Sozialpolitikern- und Wissenschaftlern gelesen zu werden, und bestimmte Leute zum Nachdenken anzuregen.

      Ich kann dir sagen, was damit passiert: In dem Moment, in dem die Juden und das Gas auftauchen, landet er im Papierkorb.

      Es ist einfach Schade.

      --

      Hier zwei Beispiele, wie man soziale Missstände eindrucksvoll anprangern kann, ohne die Nazi-Karte zu ziehen:

      http://www.wolfgang-neskovic.de/artikel/minimiertes-menschenrecht
      http://www.youtube.com/watch?v=fSvH-LWVG0Q

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    9. @Frank, ich bewundere ja Deine Energie, die einfache und klare Wahrheit wegzuschieben.
      Auch die Glanzleistung, den hochgeschätzten Professor Sell in einem Beitrag mit der beachtenswerten aufrechten Haltung des Wolfgang Neskovic in den direkten Zusammenhang zu stellen, ist sicherlich vorbeugend für Herrn Sell ein Bonus.
      Ob der eines Tages als berechtigt bewertet werden könnte, wird die Zukunft zeigen.

      Lese noch ein Mal den Beitrag des Herrn Sell, den Du weiter oben verlinkt hattest:
      http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2013/06/15.html

      Hier arbeitet er sich vorzüglich an der Fehlleistung eines Vorstandes der BA ab, obwohl wir alle wissen, dass das Führungstrio den Kadavergehorsam einfältiger deutscher Politik präsentiert, vorgeschoben und auch im Notfalle leicht zu opfern oder auszutauschen.
      Herr Sell war über viele Jahre als dienstbarer Geist, innerhalb dieser Struktur unkritisch tätig!
      Zumindest gab es auch in seinen Dienstzeiten in der Gehorsamsstruktur nichts zu vernehmen, obwohl es auch in dieser Zeit Kritik gab und die Vorbereitungen für die heutigen Gegebenheiten auf Hochtouren anliefen!

      Weiterführend verkneift sich Sell nicht wirklich, Kritik an Inge Hannemann und an Ralph Boes und verpackt diese so, so dass sie oberflächlich nicht ernsthaft wahrgenommen wird und nur weil er sich am Vorstand abarbeitet, ist er nun der Gute.

      Vom Saulus zum Paulus.

      Es bleibt auch zu bedenken, dass er einer der Schmiede tätig ist, aus der die Saat täglich ausgebracht wird, in seiner Tätigkeit der Formung der nächsten Generation von Entrechtern im sozialen Bereich.

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    10. Ich neige dazu, dass Lutz die Wahrhaftigkeit besser vertritt, aber Frank der schnelleren Massenwirksamkeit zur Abschaffung der Sanktionen dient. Die Naziideologie ist nicht nur unter Richtern, sondern bei vielen Entscheidungsträgern und in den Medien stark verankert. Dagegen anzugehen, ist vergleichbar kompliziert, wie die Bekämpfung der Mafia in Italien und macht ein eigenes Fass auf, welches unser Anliegen zur Einhaltung der Menschenwürde, wie auch dem Gauck-Thema hier, die große Aufmerksamkeit nimmt. Dennoch respektiere ich jene Ansätze voll, welche größere Zusammenhänge offenbaren. Aber lasst uns hier mehr über Ralphs Absage an Gauck diskutieren.

      Herzlichst! Detlef

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    11. @Detlef, die Zukunft wird sicherlich zeigen, wer richtig liegt. Beim Ralph Boes sind wir ja auch, wenn wir über Sell geredet haben. In dem Beitrag vom Sell, wurde auch der Ralph Boes kritisiert und dazu noch eine Bemerkung:
      Gäbe es ein Grundeinkommen, würde das Lebenswerk des hochgeschätzten Herrn Sell zum großen Teil einen eindeutigen Abschluss finden und ein Neudenken wäre auch für diesen Herrn erforderlich. Und es gibt noch viele Sells mehr, die dann erstmals lernen müssten und nicht lehren!

      Genauso wie nämlich auch der Herr Gauck. Der müsste begreifen, dass es nicht nur um seine Freiheit geht, sondern um unser ALLER Freiheit!

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    12. @Lutz

      "die Zukunft wird sicherlich zeigen, wer richtig liegt"

      Nein Lutz, so einfach ist das nicht. Die Zukunft wird sich weder auf dem Pfad bewegen, den du erhoffst, noch auf dem, den ich anstrebe. Sie wird irgendwo dazwischen liegen.

      Die Wirklichkeit ist komplex und ambivalent, und es gibt nicht "falsch oder richtig", "schwarz oder weiß, "wahrhaftig oder nicht".

      Deshalb vermeide ich es auch, Leute wie Sell, die nicht in allen Positionen mit mir übereinstimmen, als den Bösen zugehörig abzustempeln, oder Hartz-IV-Aktivisten wie Ralph zu idealisieren.

      Dass man Leute wie Sell und Neskovic jetzt schon nicht mehr zusammen in einem Beitrag erwähnen kann, finde ich erschreckend.

      --


      @Detlef:

      Über Ralphs Absage an Gauck gibt es nicht viel zu diskutieren, weil sie unstrittig ist. Insbesondere vor dem Hintergrund der Äußerungen zu Snowden ist sie gerechtfertigt. Das Schreiben ist passend, der Verweis auf die Gauck-Behörde ist ein empfindlicher Stich.

      Vielleicht eine Sache:

      " [ein] Mann [...], der sein Leben dafür gibt, den größten Spionageskandal der westlichen Regierungen gegen ihre eigenen Bevölkerungen – und den größten Spionageskandal von Amerika und England gegen Deutschland aufzudecken - ..."

      Da könnte man den letzten Teil auch weglassen, da USA und GB die ganze Welt ausspionieren, und der BND sicher auch mit im Boot sitzt. Das wirkt etwas "germanozentristisch".

      Ansonsten alles i.O.

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    13. @Frank, weder erhebe ich Anspruch auf eine bestimmende Wahrheit, noch sehe ich die Welt in ihrer Vielfalt schwarz weiß.
      Zu erkenne ist es auch an dem Sinneswandel, in der Abfolge des Zurücknehmens der erst eindeutigeren Kritik.
      Das belegt schon ganz allein, dass jeder Sonnenaufgang, trotz des immer widerkehrenden Ereignisses, seine Besonderheiten mit sich bringt.

      Ich kritisiere übrigens nicht, wenn man Max und Moritz in einem Buch beschreibt und auch nicht, wenn man Sell und Neskowic in einem Buch heranzieht, sondern die Art und Weise Deiner Begründung und die damit praktizierte und eilige Vermengung.

      Und so hoffe ich doch, dass der Ralph Boes in seiner Rückforderung des Brandbriefes aus dem Hause des BuPrä, keine Änderungen mehr vornehmen muss, sondern, dass längst mit der vortrefflichen und zielgenauen Kritik, Richtung Gauck, gehandelt wurde.

      Herzlichst, Grüße aus Kiel,

      Lutz

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  9. Ja, Ralph, das hast du richtig gemacht! Man kann von Herrn Gauck nichts erwarten. Könnte man etwas von ihm erwarten, hätte er dieses Amt nicht bekommen.

    Weiteres ist dazu nicht zu sagen.

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    1. Nun erwarte ich schon noch einige Vorkommnisse von Gauck. Zugegeben, früher war es einfacher für Präsidenten, ohne Internet und NSA, ihre Schwächen zu verbergen. Doch heute wird ein Politiker nur in höchste Ämter manipuliert, wenn ihn die Reichen und Mächtigen voll im Griff haben.

      Früher galten Präsidenten noch als Väter der Nation, und ihre Fehler wurden totgeschwiegen, wie vom KZ-Baumeister Lübke oder der Anrede von Scheel an die Repräsentanten Afrikas (" Meine lieben Neger!"). Weizäcker, Herzog und Rau sind mir als moralische Instanzen in Erinnerung, die auch mal die Regierung ermahnten.

      Dann kam der Superbanker Köhler, der genau wusste, wessen Interessen sein Amt diente (den notleidenden Banken). Doch er war dabei zu ehrlich und sagte, dass die Deutsche Politik und ihre Militäreinsätze den Deutschen Finanz- und Wirtschaftsinteressen zu dienen haben, um Deutschlands Position in der Welt zu stärken. Dieses Geständnis aus berufenem Mund, führte zu seiner Abdankung und dem Zorn der Mächtigen, die dafür starken Druck erzeugten.

      Ihm folgte der junge Wulff, dem wohl noch etwas Feinschliff fehlte, so dass ihn ein Finanzskandal aus dem Amte fegte. Sicher war mehr dahinter, aber das wurde (noch) nicht bekannt.

      Nun haben wir einen Supermoralisten, Christen und Freiheitskämpfer zugleich, an dem nur wenig wirklich echt zu sein scheint, außer seiner Lebensgefährtin. Wenn es darauf ankommt, sich für die Menschenrechte einzusetzen, kommt nur heiße Luft. Diese Diskrepanz wird immer deutlicher, weshalb wohl auch seine Halbwertzeit als Präsident überschritten sein wird.

      Herzlichst! Detlef

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  10. Ich denke ,viele von uns wissen mittlerweile, das auch unser geschätzter(?) Bundespräsident nur eine eingetragene Firma , ein Unternehmen ist( Manta,Dun&Bradstreet) ).Wie der Bundestag ,der Finanzminister ect. ect.Die BRD ist ein Verwaltungskonstrukt der Besatzermächter. Eine unhaltbare Situation für unser Volk,das seit über zwanzig Jahren, von der gefährlichen Schattenregierung aus Amerika und England an der Nase herumgeführt wird.Da erstaunt es mich garnicht das der BuPrä (?) so verhalten reagiert. Er zappelt an der Brust der Firmeneigentümer! Die ihre gierige Macht behalten will und sogar mehren möchte , koste es was es wolle!

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  11. Von Gauk hab ich auch nichts anderes erwartet, weitere Worte erübrigen sich, wenn man folgenden Artikel aus dem Spiegel liest:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14010746.html

    Übrigens hier schreiben als Anonym ohne Anmeldung scheint wieder oder drezeit wieder zu funktionieren. Ehrlich gesagt find ich das viel besser (wenn es denn so bleibt), wegen den paar PR-Trolle, und seien sie auch tatsächlich von oben zum stören eingesetzt, sollten uns doch nicht entmutigen. Eigentlich hat das ja auch immer geklappt, deren Unsinn dann per Hinweis zu entfernen.
    Ich hab die vielen, auch konstruktiven, wie auch kritischen Kommentare vermisst und vermisse sie auch immer noch. Hier haben sonst sehr viele unterschiedliche Leute geschrieben und das fand ich gut.

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    1. @ Andi

      Ich teile Deine Auffassung voll und ganz. Möge die Moderation möglichst zeitnah klappen! Eigentlich hatten wir nur wenige Trolle und diese recht gut im Griff. Entweder bekamen sie die passende Antwort oder sie verhungerten, wenn sie einfach nur störten.

      Das Problem hatten wir im inzwischen abgeschalteten Gästebuch einer mit uns verbundenen Seite. Dort geb es keine Moderation, aber viele Beiträge, die als störend empfunden wurden. Diese Trolle könnten jetzt versuchen auch dieses Forum zu überschwemmen.

      Hier waren allerdings immer unsere Freunde aktiv und bleiben sicher auch weiter eine gute Barriere gegen Störungen. Nur im Notfall bleiben die Möglichkeiten der vorherigen Moderation oder des nachträglichen Löschens möglich.

      Sinnvolle Kritik soll hier stets möglich sein, damit wir eigene Schwächen und unsere Gegner erkennen, unsere Ideen und Argumente verbessern, sowie uns miteinander verständigen können. Identische Kommentare zu mehreren Beiträgen wirken meist aufdringlich und führen ins Abseits. Schließlich benötigen wir keine Wiederholungen.
      Ziel bleibt die Unterstützung der Menschenwürde.

      Herzlichst! Detlef

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  12. Meinen Glückwunsch zur Zulassung zur Bundestagswahl! - Und vor allem auch die ausreichende Anzahl Wähler. auf den Weg dort direkt rein!

    Herzlichst, Grüße aus Kiel,

    Lutz

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  13. Ich muss hier noch ein mal anknüpfen, denn auch bei langsamster Abarbeitung der Post im Schloss des BuPrä, wäre auch ein wandernder Bote, mit Hin- und Rückweg, mit der Übermittlung einer frohen Botschaft, einer drohenden Antwort oder der schlichten und einfachen Rücksendung, schon längst fertig.
    Oder wird hier anhalten breite Ignoranz aus dem Schlosshof transportiert?


    Herzlichst, Grüße aus Kiel,

    Lutz

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  14. Heute ist der Brandbrief zurückgekommen ... :-) Ich werde es noch melden ...

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  15. Als ob ich es im "Urin" hatte :)

    Danke!

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  16. Ohne die Antwort zu kennen, gehe ich mal davon aus, dass sie sehr diplomatisch ist, ohne zum Inhalt Stellung zu nehmen.

    Herzlichst! Detlef

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  17. Leider sind hier zu viele Erbsenzähler, und zu wenige,
    Mädel bei der Hand, Akteure im Forum.

    Auf was wartet Ihr Wählerschafe eigentlich noch?
    Das sich eure Zellentür schließt, und Ihr dann wegen
    einer Versammlung zu 35 Jahre Haft verdonnert werdet?

    Warum versteht niemand in diesem Wunderland, dass ein
    ganzes Volk, von einer Privatgesellschaft, um den Grund
    und Boden,seiner Vorfahren, sowie seiner kompletten
    Identität, beraubt wurde. Wir haben uns zu willenlosen
    Antragstellern konfirmieren lassen, und mit den Unter-
    Schriften, eine sozialwirtschaftliche Ausgrenzung gekauft!

    herzlichst Randolph von Trier

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  18. Jedes Unrecht was entsteht wird zu (Recht)verfolgt,wenn die Zeit reif ist und die Richer sich gefunden haben.Sie machen sich keine Gedanken ,weil sie auf der sonnigen Seite stehen,noch.Aber die Zeiten werden sich ändern und eine neue Epoche der Freiheit-Brüderlichkeit und Frieden wird das Alte hinwegfegen.Wir sind in dieser Gesellschaft schon wieder an einen steinigen Abgrund angekommen,unser Grundgesetz wird von Verbrechern ausgehebelt.Nein das werden wir nicht zulassen.Danke

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Liebe Schreiberin, lieber Schreiber - ich freue mich über ihre Kommentare und veröffentliche sie so schnell wie möglich. Ich bitte allerdings, sich strikt ans Thema des Posts zu halten. Für die Bezugnahme wäre es sehr schön, die Kommentare würden mit NAMEN (oder Kürzel) versehen werden. MfG, Ralph Boes