Freitag, 16. August 2013

16. Tag des 3. Sanktionshungerns ...

16.08.2013:a
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Liebe Freunde -
weil ich mich jetzt länger nicht gemeldet habe, bin ich jetzt mehrfach gefragt worden, wie es mir geht. Ich kann nur sagen: Es geht durchwachsen.
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Am 13.08. habe ich zum ersten Mal die Teilnahme an einer Veranstaltung abbrechen müssen. Ich hätte dort auf dem Podium mitdiskutieren und später in Gesprächskreisen Fragenden zur Verfügung stehen sollen. Ich war zunächst auch dort aber mein Leib gab die Basis für Podium und Gespräche nicht her. 
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Der Vortrag am 14.08. in Moabit ging mir dagegen leicht von der Hand. Da es im Vorfeld von der Kirche eine "bedingungslose Pasta" gab, habe ich sogar ein kleines bisschen mitgegessen. Und hinterher haben wir noch 2 Stunden bei Apfelsaft in schönem Gespräch zusammen gehockt.
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Insgesamt brauche ich jetzt viel Schlaf, um durchzukommen.
Ich danke denjenigen, die mir zu meiner Stärkung Frucht- und Gemüsesäfte gebracht haben - bitte aber trotz aller Dramatik nicht zu übertreiben und das Vertrauen in die Konzeption meines/unseres Widerstandes nicht zu verlieren.
Ich will auf jeden Fall unerpressbar sein!
Wenn man mir jetzt zu sehr helfen würde, würde der Staat entlastet werden.
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Mein Hungern wird vielleicht schon bald ein Ende finden:
Am Montag kommt meine Rechtsanwältin aus dem Urlaub wieder.
Ich habe jetzt meinen
Widerspruch gegen die 100%-Sanktion fertig geschrieben. Auch diesem Widerspruch ist jetzt das vorzügliche Gutachten aus der Richtervorlage zu Grunde gelegt, so dass dieses Gutachten, welches auf Grundlage der gesamten verfassungsrechtlichen Literatur und Gesetzgebung eindeutig die Unvereinbarkeit der Sanktionen mit dem Grundgesetz beweist, jetzt nicht nur im Sozialgericht, sondern auch in der Rechtsabteilung des Jobcenters vorliegt. 
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Man wird dort ordentlich zu kauen haben - und ich bin sehr gespannt auf die Reaktion!
Um trotz meiner Widerstandshaltung bis zur Rücknahme der Sanktion durch das Jobcenter oder bis zur letztendlichen Klärung der Frage nach der Verfassungswidrigkeit der Sanktionen in Karlsruhe überleben zu können, werde ich mit meiner Anwältin besprechen, beim Sozialgericht "aufschiebende Wirkung" zu beantragen.
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Anders als im normalen Leben besteht in Hartz IV ja die Besonderheit, das die Strafe schon verhängt wird, bevor ihre Rechtmäßigkeit überhaupt überprüft worden ist, was ebenfalls tief entwürdigend und ebenfalls menschenrechts- und verfassungswidrig ist und meine Meinung nur verstärkt, dass die Macher des Gesetzes vor den Internationalen Menschenrechts-Strafgerichtshof in Den Hag gehören.
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Würde mir "aufschiebende Wirkung" gewährt, würde ich das mir jetzt gestrichene Geld so lange erhalten, bis der Streit um die Sanktionen letztgültig entschieden ist.
D.h., das JC wäre gezwungen, mir das Geld zu geben, auch wenn ich absolut nicht "folgsam" bin!  
Auch die Obdachlosigkeit und der Verlust der Krankenkasse würden so vorerst abgewendet sein.
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Ob eine solche Lösung möglich ist, hängt allerdings vom Richter ab.
Wenn er mir die aufschiebende Wirkung nicht gestattet ... wird es wirklich interessant.
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Es grüßt euch herzlichst:
euer Ralph
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Gewicht heute 76,9 kg.
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Kommentare:

  1. Das Wesen der Staatstätigkeit ist, Menschen durch Gewaltanwendung oder Gewaltandrohung zu zwingen, sich anders zu verhalten, als sie sich aus freiem Antriebe verhalten würden.

    Ludwig von Mises

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    1. @ Anonym, 16. August 2013 20:34

      Das ist nur die halbe Wahrheit.
      Es gibt 2 Sorten von Menschen,
      - die (unter anderem die meisten Staatsdiener), die die Demokratie für die einen zu schützen haben
      - und die, für die "Demokratie" praktiziert wird.

      Demokratie ist immer zugleich auch Diktatur, was für den einen demokratisch, ist für den anderen diktatorisch.

      Beispiel: Geld für die Banken
      für die Banken (einige wenige Vorstandsmenschen): demokartisch
      für den Staat (so schön anonym, das ist ja der Steuerzahler) diktatorisch. mit brutalen Folgen:
      - die Mehrheit des Volkes hat weniger Geld,
      .- sie kauft billiger ein
      .- der Markt bricht zusammen und stellt sich auf Billigproduktion um
      .- die Lohnabhängigen bekommen weniger (in D - Spirale)
      .- andere Länder werden noch mehr durch D gebeutelt - dort noch mehr Tote (des Kapitalismus). Die sind schön weit weg, die muss man nur mal bei großen Katastrophen nennen (Bangladesh). Es hilft auch (dem Staat), wenn man diese Menschen vorher rassistisch diffamiert.

      Die Kommunisten haben als Einzige den Zusammenhang von Demokratie und Diktatur offen ausgesprochen:
      Diktatur des Proletariats
      statt Diktatur des Kapitals (der Kapital-/ Monopolisten)

      is nich vollkomm, aba demokratischer, trotz - oder gerade wegen des Ausdrucks.

      Nach der Theorie die Praxis:
      Ralph, Dir sehr viel Kraft!!!

      LG Torsten

      LG Torsten

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    2. Lieber Torsten, in deinem Denkgebäude mag das sogar stimmen, was Du sagst: Ich sehe das aber aus einer anderen humanistischen Sicht. Sowohl der Kapitalismus, als auch der Kommunismus, die Diktatur des Proletariats, wie du sagst, beide bieten keine Entfaltungsmöglichkeit für jeden Menschen. Mitbestimmung und Gestaltung sind wesentliche Elemente von Demokratie. Demokratie hat weder mit Kapitalismus, noch Kommunismus zu tun. Der Kommunismus unterdrückt den kreativen Entfaltungsdrang, der Kapitlismus erlaubt nur dem Kapital und dem nach Kapital strebenen Entfaltung. Ralph kann sich nur entfalten, wenn er sich auf die Seite des Kapitals stellt. Dabei ist seine Arbeit sooo UNENDLICH wichtig. Demokratie heisst gestalten. Dazu braucht es freie Menschen, die Unabhängig vom Kapital sind. Deshalb ist Grundeinkommen hoch demokratisch. In der echten Demokratie ist die Diktatur einer Klasse gar nicht möglich, denn es gibt nur gleichberechtigte Menschen. In der Wirtschaft geht das auch. Nimm den DM Markt. Dort herrscht Mitarbeit der "Arbeiter". Der DM Markt ist so konzipiert, dass Mitrbeiter nicht nur Befehlsempfänger sind, sondern Mitgestalter. Aus meiner Sicht kann es in der Demokratie auch nur solche Unternehmen geben. Stattdem gibt es Callcenter, die mit hilfe von H 4 überleben, weil die Gemeinschaft die Löhne bezahlt. Das ist keineswegs Demokratie. Das ist sogar eine Form von Sozialismus. Grundeinkommen gibt jedem die Möglichkeit zu leben, weil er ein Mensch ist und so kann der Mensch zum Gestalter werden. Nun herrscht kein Arbeitgeber, kein H4 Beamter über den einzelnen. Das ist Demokratie. Allerdings entwickelt sich seit Jahrzehnten eine Kultur, die das Bewusstsein hat, dass man eh nichts machen kann. Man lässt sich regieren. DAS ist nicht demokratie. Deshalb brauchen wir Demokratie, Bildung, Kultur und Grundeinkommen. Alles andere ist und bleibt für mich Schnee von gestern.

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    3. @Anonym17. August 2013 14:01....Zitat: "gibt es Callcenter, die mit hilfe von H 4 überleben, weil die Gemeinschaft die Löhne bezahlt. Das ist keineswegs Demokratie. Das ist sogar eine Form von Sozialismus."...Was bitte soll DAS mit Sozialismus zu tun haben???? Dementsprechend gäbe es Sozialismus im Kapitalismus, das jedoch ist nicht möglich.
      Demokratie bedeutet: "Herrschaft des Volkes", was allerdings eher wie ein Traum klingt, es ist gar nicht möglich, das jeder mitgestaltet und mitbestimmt. WO gibt es ein Land mit echter Demokratie? WO bestimmt ein jeder aus dem Volk mit, zu seiner Verbesserung? Etwa nur durch Wahlen? das ist keine Demokratie.
      Der Kapitalismus kann zudem gar nicht Demokratisch sein.
      Ich bin nun kein Kommunist, aber:
      Man wie Du es richtig bemerkst, Kommunismus:
      "die Diktatur des Proletariats", was gleichbedeutend ist mit "Herrschaft" des Proletariats, Proletariat ist ein uralter Begriff, man könnte dazu auch Arbeiter, Lehrer, Bauer, usw, benennen, demzufolge: "Das Volk" (...was demzufolge nichts anderes bedeutet als: "Herrschaft des Volkes") ausgenommen sind hier die wohl "Reichen", denn woher haben sie ihre Macht und ihren Reichtum?
      Im Kommunismus dürfte nur deren Macht/Besitz der Produktionsmittel/Fabriken aufgeteilt sein, damit jeder was davon hat, bzw jeder gleichberechtigt an den Maschinen arbeitet, da sie theoretisch jedem gehört (Ok,so war es in der DDR auch gedacht, nur kein Mensch hat ein bewusstsein dafür, das ihm gerade diese Maschine mitgehört)...nicht wie immer und irrtümlich -absichtlich- behauptet: Niemand Privatbesitz hat.
      Wenn in einer Demokratie, jeder angeblich mitbestimmt, bestimmen die Reichen natürlich auch mit, da sie das meiste Geld, Einfluss und Macht haben, ist es nur logisch, das SIE wieder das sagen haben werden, das sie sich unter dem Deckmantel der "Demokratie" wieder alles an sich reißen werden bzw machen sie es gerade Wltweit so, man muss bedenken:
      Geld, Einfluss, Macht ist nichts anderes...als eine Sucht.
      Demzufolge: Diktatur von ein paar wenigen, über eine Masse.
      Wenn schon Demokratie, dann eine echte Soziale, Demokratie (aber KEINE Sozial-Demokratische...SPD..).

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    4. Hallo Andi, echte Demokratie ist für mich ausschließlich direkte Demokratie, wie in der schweiz, bei einem volkentscheid entscheidet in der tat das Volk. das die reichen in einer Demokratie mitentscheiden ist doch selbstverständlich! Was Du befürchtest ist, wenn ich das richtig sehe, dass die reichen durch Machtmittel Entscheidungen kaufen bzw. organisieren, wie durch Lobbys. Das genau passiert heute im untransparenten repräsentativen System. Bei Volksentscheiden ist es natürlich auch möglich, dass Lobbisten einfluß nehmen, aber wesentlich schwerer.
      Wichtig ist also Transparenz und viel direkte Mitbestimmung. Ich mag es auch nicht wenn immer gesagt wird, die reichen, auch nicht der Steuerzahler, der hartzer. Wie wärs mit der Mensch. Die Reichen sind auch nicht das Problem, sondern der allgemeine Faschismus, der in jeder Schicht anzutreffen ist. Wenn ich als arbeiter und SPD wähler meine, dass ein hartz 4 Empfänger die Schuldigkeit hat meinen dreck weg zu machen, weil er oder sie sowieso zu nix taugt, bin ich ein Faschist und sonst gar nichts. Diese faschistische Einstellung führte bis jetzt zur faktischen Aushebung der Grundrechte in H4. Und das ist wiederum auch ein Problem von Bildung. Deshalb bin ich sicher: Bildung, Kultur, direkte Demokratie( die aber nicht!!! die fundamentalen Grundrechte in frage stellen darf!) UND Grundeinkommen sind Geschwister, die ohne einander nicht können.

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    5. @Anonym17. August 2013 23:37
      Zitat:
      "Bei Volksentscheiden ist es natürlich auch möglich, dass Lobbisten einfluß nehmen, aber wesentlich schwerer."...warum sollen sie es schwerer haben? Ihnen gehören Fernsehen, Massenmedien und Presse, damit können sie (und tun das auch schon immer) Meinungen manipulieren, somit nehmen sie im vorherein immer Einfluss auf die Menschen. Die Reichen sind -solange sie Macht und Einfluss haben- demzufolge schon DAS Problem.
      Bei der derzeitigen einstellung und manipulierbarkeit des Volkes finde ich Volksentscheide sogar fatal, wenn also die manipulierte Mehrzahl (Allgemeinheit) sagt, der Hartz IV Bezieher soll in ein Arbeitslager, Zwangsumgesiedelt oder "an die Wand" gestellt werden...
      Du schreibst es ja selber: "faschistische einstellung"...
      Hartz IV wurde ja durch die SPD und Grüne erst ermöglicht und überhaupt umgesetzt, unterstützt und ausgebaut durch: CDU,CSU,FDP. Wenn faschistische Denken ein Problem der Bildung ist, frag ich mich, wie es dann um die angeblich Gebildeten in den angeführten Parteien steht, wie konnten sie faschistoide Strukturen ermöglichen? Und warum werden solche Verbrecher dann überhaupt noch gewählt und unterstützt?
      Derzeit haben wir Kapitalismus, sogar der anfang des knallharten Raubtierkapitalismus, in einem Kapitalismus kann es aber keine Demokratie geben, um Demokratie zu erreichen müssen erst diverse änderungen/verbesserungen und diverse Bedingungen erfüllt sein.
      Inwieweit in der derzeitigen Lage da etwas möglich ist, da kann man nur spekulieren, ich hoffe Ralph schafft eine kleine einflussnahme im allgemeinen, das ist ein erster winziger Schritt.

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    6. @ Anonym17. August 2013 14:01, Andi etc.

      Es gibt / gab auf der Welt noch keinen Kommunismus! Das ist eine klassenlose Gesellschaft, eine Gesellschaft, die auf die Menschen nicht durch Klassen einwirken kann, da jeder dann ausschließlich humane Probleme zu lösen hat (den Bereich Polizei mal ausgeklammert, einige "Querdenker" wird es immer geben.

      Wir hatten Sozialismus, eine Klassengesellschaft, in der die Klasse des Proletariats das Sagen bewußt bekommen hat. Das Staatssymbol der DDR sagte aus, dass neben deen Arbeitern -Hammer -(Proletariat) auch die Intelligenz -Zirkel- (hier sprach man von einer Schicht) und die Klasse der Bauern -Ährenkranz- ins Bott geholt werden sollten.

      @ Anonym17. August 2013 14:01
      "Demokratie hat weder mit Kapitalismus, noch Kommunismus zu tun."
      Über den Kommunismus können wir nichts sagen, es ist Sozialismus (eine klassengesellschaft) gemeint. Und Sozialimus ist wegen der Entscheidungen zugunsten Vieler sehr viel demokratischer als Kapitalismus mit seinen Entscheidungen zugunsten weniger (Banken...). Damit ist Sozialismus für mich viel humaner - Totschka!

      "Der Kommunismus unterdrückt den kreativen Entfaltungsdrang,"
      Der -Sozialismus- und vsl. auch der Kommunismus lehrt Zusammenhänge und behindert hauptsächlich Fehlentwicklungen, teilweise auch scheinbare Fehlentwicklungen. Und er war zum Schluss auch nicht wenig selbstgefällig! Aber er hat eine nazistische Richterschaft verhindert, nazistische Tendenzen bekämpft, Wissen als Grundlager freier Einzelentscheidungen vermittelt, von dem "Wessi's" heute noch träumen, so sie es denn verstehen. Der kreative Enrfaltungsdrang wurde also hauptsächlich zielgerichtet gefördert, Jugendmessen etc.
      Das erste (ost)deutsche Jugendradio war DT64 wie der Name schon sagt: 1964. Das erste (west)deutsche Jugebdradio ist 1live (gegründet 2000). Also von oben herab regiert war das mitnichten, obgleich es gelang, es so dazustellen, was im Ergebnis das bekannte Resultat ergab.

      " der Kapitlismus erlaubt nur dem Kapital und dem nach Kapital Strebenen Entfaltung."

      richtig

      LG Torsten

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    7. Ich muss doch noch mal:
      @ Anonym17. August 2013 23:37

      "Bei Volksentscheiden ist es natürlich auch möglich, dass Lobbisten einfluß nehmen, aber wesentlich schwerer."

      Es wird so verherrlichend von den 1. freien Wahlen in der DDR gesprochen. Alles Käse. Selbst nach bürgerlicher Definition ist eine Wahl nur frei, wenn kein anderes Land Einfluss nimmt. Das war natürlich bei diesen Wahlen gegeben. Oder kann sich jemand erinnern, dass ein Herr kohl im Bereich der DDR Wahlkampf gemacht hätte? Und die ungebetenen, sprich CIA etc. sind auch immer mit dabei, mit Schriften, Waffen für Al-Kaida oder die syrischen "Revolutionäre für demokratie" etc. Die saubersten Wahlen ermöglichen gut kontrollierte Landesgrenzen.

      LG Torsten

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    8. Hi Andy, ich sehe in deiner Ausführung viele berechtigte Einwände, aber auch eine, aus meiner Einschätzung, viel zu negative Prognose.
      Ich will 2 Sachen nochmal rausgreifen:
      1.) dEIN Einwand, dass das manipulierte Volk bei Volksentscheiden zu bösen Entscheidungen kommt, wie Hartzer in Arbeitslager etc. Meine Antwort: Deshalb dürfen bei Volksentscheiden niemals! Grundrechte zur Abstimmung stehen. Volksentscheide über wesentliche Artikel vor allem Artikel 1 darf es nie geben. Ich wäre der erste, der dagegen aufstehen würde.
      2.) dEIN Einwand, dass die Gebildeten in der Politik auch faschistoide Strukturen entwickeln, wäre richtig, wenn die Politiker gebildet wären. Ich sehe Bildung sehr humanistisch und kulturell. ein studierter ist selten gebildet, die meisten haben ein scheinstudium absolviert und mit ihrem Studium "abgeschlossen": Bildung heisst mit Geist, Herz und Verstand dinge wahrnehmen, begreifen und auch in Frage stellen. Das ist meine Def. von Bildung. in dieser def. gibt es nur wenige mächtige, die gebildet sind. Einer von Ihnen ist Ralph. Dieser ist aber nicht oben, sondern hungert gerade. Um aber mal was positives zu orakeln: Ich glaube Ralph wird die Sanktionen vors BVG bringen können und diese werden zumindest weitestgehend umgehend abgeschafft. Dann wird Ralph nochmal zur maisberger eingeladen. Triumph. dann wird die bild schreiben müssen: frechster hartzer bekam recht durchs bvg. Triumph. Ich glaube an die Schatten, aber auch ans Licht. Beides geht nie ohne einander.

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    9. @Anonym18. August 2013 21:22....also die Bild wird so etwas natürlich nicht schreiben, das sind nun wirklich Träumereien, sie muss überhaupt nichts, sie haben Einfluss und behalten diesen auch solange bei, bis der Großteil der Leute dieses Schundblatt nicht mehr liest...oder bis es verboten würde.
      Wenn Du mal real sehen würdest, das das Grundgesetz für Hartz IV Bezieher augenscheinlich nicht gilt und hier eine "Allgemeinheit" als Bestimmungsgrund angegeben wird, die durchaus fordert das Menschen verhungern dürfen oder Obdachlos werden, trotz das da ein Grundgesetz da ist. Was sagt uns das nun über Volksentscheide? Da wird das GG einfach nicht beachtet, wie jetzt schon, ganz einfach.Beispiel: Mit dem Flughafenbau, war auch ein Volksentscheid, die Massen demonstrierten dagegen, eigentlich gab es keine "dafür" Stimmen, erst als sich die Massenmedeien einschalteten und "dafür" Stimmen suggerierten, gab es dann auch Leute die in Massen "dafür" waren....vorher waren diese Leute nicht da...
      Die Gesellschaft muß sich im allgemeinen ändern, der Kapitalismus muss verschwinden, sonst gibt es weder Demokratie, noch Sozialismus (Lebenswerte Gesellschaft).
      Negative Prognose? Eher reale Tatsachen, alles andere schreibt ja der Torsten oben.

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    10. Hallo Andy, natürlich gilt das Grundgesetz für Hartz 4 Empfänger. Leider haben sich unsere Politiker nur völlig davon verabschiedet, deshalb muss man kämpfen für das Grundgesetz. Ich glaube das Demokratie keine Kuschelveranstaltung ist, sondern Arbeit und Auseinandersetzung. Ich glaube du liegst völlig falsch, wenn du sagst, dass die Allgemeinheit fordert oder erlaubt, dass Menschen hungern dürfen. Da irrst du gewaltig, viele wissen gar nicht was Hartz 4 ist. Ich hatte eine spannende Diskussion mit jemanden, der mir sagte, Sanktionen müssen sein, als ich ihm genau erklärte, was Sanktion bedeutet (ich bin übrigens Sozialpäd.) UND warum sie verordnet werden, so erblasste dieser schon. Jetzt will ich nicht sagen, dass ich ihn umgepolt hätte, aber er hatte sehr zu denken. Leider funktionieren die Medien, wie bild nur zu gut, um Menschen zu manipulieren. Bildung und Aufklärung ist hier das A und O. Nicht Resignation, die ich bei Dir bemerke Andi, sondern Auseinndersetzung ist wichtig! Demokratie lebt von Auseinandersetzung! Du sagst: der Kapitalismus muss verschwinden, sonst gibt es weder Demokratie, noch Sozialismus.
      Falsch, genau umgekehrt, nur durch Demokratie wird der Kapitalismus gebannt, aber das geht nur aktiv, nicht durch Resignation, und Sozialismus würde ich durch Humanismus ersetzen wollen. Der Sozialismus ist kollektiver Faschismus, und Planwirtschaft, hat nie funktioniert. Die Brd hat das Problem, dass sie Güterüberschuss hat, aber die Geldmittel besitzen immer weniger Menschen. Nur in der VON Euch so verehrten DDR gab es genug Geld für jeden, aber keine Güter. Das erstere kann man lösen durch demokratische Entscheidungen, das DDR DING konnte man nicht lösen wg. der Planwirtschaft. Was wir brauchen: humanistische Ökonomie, Bildung, Kultur, direkte Demokratie und Grundeinkommen. Schade finde ich, dass Menschen, die durchaus Kernprobleme erkannt haben, wie du Andi, nicht nach vorn schauen, sondern sich in der sozialistischen Ideologie verfangen. Schade!

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    11. @ Anonym20. August 2013 01:40

      "durch Demokratie wird der Kapitalismus gebannt,"
      - schönes Mainstream Wunschdenken.
      1 Sieg, der in der gleichen Zeit wie 100fache Niederlagen errungen wird, ist ein Pyrrhussieg. Es kommt auf die Ausrichtung der Gesellschaft an, um zu erkennen, was möglich ist. Dieser 1e Sieg ist unbedingt notwendig, aber kein Fortschritt nur die Verhinderung noch größerer Rückschritte.

      Neben dem Gesetz gibt es noch die Auslegung und die Staatsräsön, übrigens auch der Titel eines französischen Films.

      http://www.tagesschau.de/ausland/guardian-gchq102.html

      Das macht "Demokratien" zu Diktaturen, in jeweils ausgeprägter oder weniger ausgeprägter Form. Ganz verzichten konnte bisher kein Staat, aber die Unterschiede in der Ausrichtung und tatsächlichen Menge sind groß.

      "Der Sozialismus ist kollektiver Faschismus,"
      - ohne Worte, denkende Menschen kennen die Interpretation.

      " und Planwirtschaft, hat nie funktioniert."
      ... neben dem aggressiven Kapitalismus mit Sabotage etc. als Hauptursache und im Einzelnen auch durch innere Missfunktionen.

      "Nur in der VON Euch so verehrten DDR gab es genug Geld für jeden, aber keine Güter."
      - Die Formulierung ist richtig, aber ich würde meine Formulierung für wichtiger und damit auch wahrheitsgetreuer halten: 'In der DDR gab es für jeden die Waren des Grundbedarfs, eine humane Arbeitswelt, eine humane Familienwelt, was für die BRD so zu keinem Zeitpunkt festgestellt werden kann.' Damit hätte ich aus meiner Sicht die Argumentation vom kopf auf die Füße gestellt, aber ich kann wohl mit einem Sozialpädagogen nicht mithalten. Na ja, aber für mich ist die sozialistische Ideologie ja auch ein "nach vorne Schauen". Das entspricht halt meiner Religion.

      Ach, was gibt mir die Zeit der arbeitssuche für Freiraum, wo ich diese Auseinandersetzungen mitgestalten kann.

      LG Torsten

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    12. ...Was wir brauchen: humanistische Ökonomie, Bildung, Kultur, direkte Demokratie und Grundeinkommen.

      Erweiterung: humanistische ökologische Ökonomie.
      Die dirkekte Demokratie hat die BRD nie versucht geschweige denn praktiziert (Einflussnahme des Geldes s.o.).
      In der DDR gab es die ABI:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Arbeiter-und-Bauern-Inspektion
      deren spätere Instrumentalisierung sich aber auch negativ gegen den Staat auswirkte.

      LG Torsten

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    13. Lieber Torsten:
      Erweiterung: humanistische ökologische Ökonomie

      Bingo, hierbei stimme ich zu hundert Prozent überein.

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    14. .....und ich zitiere von Anonym: "nur durch Demokratie wird der Kapitalismus gebannt"....aha, WO ist aber der Kapitalismus zb in der USA durch Demokratie gebannt? Die USA wollen eher jedem Land ihre Demokratie aufzwingen, mit Krieg und Gewalt (Krieg und damit Mord ist im Kapitalismus nunmal ein lohnendes Geschäft), dabei sind sie Kriegstreiber, haben Obdachlose, begehen Verbrechen durch Geheimdienste (nicht erst seit NSU)usw und reden davon das sie eine Demokratie haben....Die BRD richtet sich übrigens nach den USA.
      Es ist eben Wunschdenken, das durch Demokratie der Kapitalismus in Schach hält, als ob Kapitalismus ein lebendes Wesen ist, wie man sieht hält ihn nichts in Schach, das zu erkennen braucht man nicht Marx lesen oder für Sozialismus zu sein. Jeder vernünftig denkender Mensch erkennt das, es sei denn, es ist jemand der viel Geld und Einfluss hat und vermitteln möchte das ein "sanfter" Kapitalismus möglich ist. Kapitalismus ist nunmal immer ausbeutung aller Güter und des Menschen um Geld zu gewinnen, bis ins Unermeßliche, auch über Menschenleben hinweg.
      Das wird mit Kapitalismus immer so bleiben und hat weder mit Pessimismus noch mit der DDR zu tun.
      Zitat:"Sozialismus ist kollektiver Faschismus"...National "Sozialismus" ist Faschismus. Der National Sozialismus müsste daher auch eher National Kapitalismus heißen. Richtiger Sozialismus ist-wie der Name schon sagt: Sozial, für alle. So wird er auch beschrieben, so ist er gedacht, von Philosophen, und nicht als Faschismus.
      zitat:"dass die Allgemeinheit fordert oder erlaubt, dass Menschen hungern dürfen. Da irrst du gewaltig.."....NEIN, ich irre überhaupt nicht, denn derzeit, falls Du informiert bist, maßt sich Bundesregierung und die Jobcenter genau diesen Ausspruch an, um Menschen zu sanktionieren, inclusive Folgen.

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    15. PS: Auch ein Humanismus, schließt den Kapitalismus, rein logisch auch aus.

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    16. zitat andi: wo ist aber in den USA der Kapitalismus durch Demokratie gebannt?
      Du hast völlig Recht Andy und vielleicht habe ich mich nicht klar genug ausgedrückt: In der USA gibt es keine Demokratie, in der BRD auch nicht, wir üben noch. Nach meinem Demokratieverständnis herrscht allenfalls in der Schweiz Demokratie. Die Schweizer haben derzeit ein Volksbegehren laufen, für Grundeinkommen. Ob letztendlich das Grundeinkommen kommt, weiß ich nicht, wenn aber, dann stimmen die Schweizer ab, das Volk und nicht die Politiker= Wirtschaftsmacht! Punkto Europa haben die Schweizer ja ihren eigenen Kopf, wissen wir. In der BRD haben die Euro Politiker einfach über unsere Köpfe entschieden. Das ist der Unterschied! Gibt es überhaupt noch einen weiteren Staat mit direkter Demokratie? Norwegen, Schweden? Ich bin überfragt gerade... Aber ein Staat, der seine Bürger überwacht, wie die USA und die BRD ist keine Demokratie. An Griechenland und Italien sieht man die Auswirkungen von Korruption sehr deutlich. Das kann nur durch direkte Demokratie und unbedingte Transparenz überwunden werden. Aber nochmal, das funktioniert nicht, wenn unser Volk resigniert, sondern nur wenn es sich wehrt. Demokratie muss gelebt werden. Auch ich habe da einige bedenken, wie es weiter geht. Aber solange es Menschen gibt, die sich die richtigen Gedanken machen, wie Du Andy (auch wenn wir nicht in allem einer Meinung sind)und natürlich auch Ralph und viele andere, habe ich Hoffnung. Du weisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.

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    17. @ Andi21. August 2013 09:33
      "PS: Auch ein Humanismus, schließt den Kapitalismus, rein logisch auch aus."

      Nein! Der Kapitalismus ist Fortschritt FÜR das Volk und HUMAN - gewesen. Angesichts der sich entwickelt habenden Möglichkeiten und es Nichtverteilens der Gewinne daraus ist er HEUTE inhuman.

      @ Anonym21. August 2013 22:06
      "Die Schweizer haben derzeit ein Volksbegehren laufen,..."
      Volksbegehren und Volksentscheid / Bürgerbegehren und Bürgerbescheid:
      Ein Begehren heißt, wenn es das Quorum erfüllt, dass die "hohen Herrschaften" (aus dieser Zeit stammt das nämlich) sich doch (noch)mal mit der Sache befassen mögen.
      Ein Entscheid heißt: Das volk hat entschieden. Zitat Dietrich Kittner+: "In Hessn gab es nach dem einen Volksentscheid zur Enteignung der Kriegsverbrecher. VEB Opel? Schon mal gehört?
      In Schwerin gab es eine Bürgerbefragung zur Umbenennung der Leninallee in Hamburger Allee. 70% dagegen. Rate mal, wie sie heute heißt. Demokratie? Nur, wenn sie von uns selbst bestimmt wird, derzeit von UNSEREN Vertretern.

      "...Staat mit direkter Demokratie?"
      Demokratie ist immer kontra Maximalprofit, kontra Kapitalismus.
      "...Korruption..."
      deutlichere Beschreibung für Kapitalismus.

      LG Torsten

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    18. ... und noch mal Korruption:

      hier wird dagegen vorgegangen, die Täter kommen nicht ungestraft davon:

      ARD-tagesschau:
      Unter hohen Sicherheitsvorkehrungen hat in China (heute) der Prozess gegen Bo Xilai begonnen, den einstigen Star der Kommunistischen Partei. Er ist unter anderem wegen Korruption angeklagt. Seine Anhänger sehen ihn als Opfer eines Machtkampfes.

      LG Torsten

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    19. Hallo Torsten, wenn Du Dich so gegen Volksentscheide aussprichst und direkte Demokratie ablehnst, wenn ich das richtig verstanden habe. Wenn Du skeptisch bist gegenüber den Herrschenden und dem Volk: Da stellt sich die Frage, was willst du dann? Überwinden des Kapitalismus, Korruption, aber, wie wenn nicht demokratisch durch Transparenz und Aufklärung? Sozialismus einführen, wie, wer regiert. Herr Gysi, Herr Lafontaine, Frau Wagenknecht? Wer von DEN Dreien verkündet dann, dass niemand eine Absicht hat, eine Mauer zu errichten? In der DDR gab es auch Zwangsarbeit und totalüberwachung, wie jetzt auch durch die NSA und BND, nur ein Herr Snowden aus Berlin könnte nicht nach Moskau fliehen, er würde an der Mauer erschosssen! Die Linken sagen, sie wollen demokratischen Sozialismus, was soll das sein? Wie funktioniert das? Wer regiert dann, WER wählt, das Volk? Heißt Sozialismus nicht immer Planwirtschaft? Ist eine humane Marktwirtschaft mit klaren Regeln und bedingungslosem Grundeinkommen nicht besser, denn hier wird Kreativität möglich. Es gibt heute schon Unternehmen mit demokratischen Strukturen, nur ein Beispiel, der DM- Markt. Ist es nicht viel sinnvoller solche positiven Beispiele als Richtschnur zu spannen, statt die ollen Kamellen auszupacken? Wenn mir jemand entgegen tritt und sagt, deutsche bank böse etc, alles doof, so sage ich: Wer ist deutsche Bank, ich bin bei der GLS Bank. Warum schauen die, die verstanden haben, dass es so nicht geht, nicht nach vorne, sondern immer nach hinten. Negative Konditionierung ist sehr kontraproduktiv.
      Ich meine keineswegs Verblendungsoptimismus, sondern positive Konditionierung. Sich an dem zu orientieren, was positiv ist, das was schon gut läuft und nicht an dem was nicht funktioniert.
      Übrigens, das kann ich mir nicht verkneifen, wer Kommunismus gut findet, soll ma nach China gehen, dort kann er sehen wie gut kommunistische Regime mit den Kapitalisten zusammen arbeiten viel Spaß (aber lasst euren Hund zu Hause, denn die Chinesen haben Hund zum Fressen gerne, hahaha)

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    20. Zitat:"Herr Gysi, Herr Lafontaine, Frau Wagenknecht? Wer von DEN Dreien verkündet dann, dass niemand eine Absicht hat, eine Mauer zu errichten?"....ziemlich blödsinn, den angeführten Personen, eifach mal so zu unterstellen das sie irgend eine Mauer errichten wollen, das ist an den Haaren herbeigezogen, kann man nicht mal mit Ulbricht vergleichen. Wo sollte die Mauer denn auch bitteschön sein? Der Linken unterstellt man aktuell, die Grenzen "noch weiter" aufmachen zu wollen und nicht nur von rechter Seite...also passt das was Du da schreibst überhaupt nicht und ist einfach nur unsinn.
      Planwirtschaft, Planwirtschaft, gehört das zwingend zum Sozialismus? Ich weiß es nicht und Ich glaube auch nicht, es gibt keine Fachanweisung dafür, desweiteren seh ich an einer Planwirtschaft nach Plan nichts schlimmes, diese müsste nur Flexibel sein und nicht starr, wie zb in der DDR.

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    21. Hallo Andy, das war ein bisschen Satire, ich unterstelle der linken gar nichts, im Gegenteil, sie ist derzeit die einzige grundgesetzkonforme Partei, die anderen hartzparteien sind unwählbar derzeit, außer die Piraten. Nur im ernst, wenn Gysi und Co und der Andi und der Torsten demokratischen Sozialismus wollen, müssen die erklären, was sie darunter verstehen und wie sie das machen wollen. Und wie wollt ihr verhindern, dass die kreativen Köpfe fliehen. Und Andi du sagst Planwirtschaft, muss nur ein bisschen flexibel sein, dann sprichst du von nichts anderem als Marktwirtschaft mit Regeln. Denn Planwirtschaft kann nicht flexibel sein, das sagt der Name schon. Ganz im ernst demokratischer Sozialismus ist eine Illusion. Und Sozialismus mit Planwirtschaft braucht die Mauer, insofern ist meine Satire überspitzt, aber nicht ganz an der Realität vorbei. Ich schlag vor, die mauer mitten durch Ralphs jobcenter zu legen, damit könnte man auch die hälfte der hartzz 4 beamten abbauen und die andere hälfte wird vom sanktionsbeamten zum Ausreisebeamten umgeschult. Vorteil: das ist fast das gleiche, denn auch hartzer müssen ihre ausreise beantragen... nicht wahr Ralph?... soviel verändert sich nicht... leider...

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    22. @Anonym.....ich muss gar nichts erklären. Desweiteren kann Planwirtschaft eben doch flexibel sein -wenn man etwas vorraus plant und dann sieht, wie sich etwas ändert, kann man drauf eingehen, ganz einfach, so läufts im Leben auch: Wenn Du irgendetwas Pplanst und es kommt etwas dazwischen, änderst Du Deine Pläne eben mehr oder weniger.
      Planwirtschaft "braucht" (hört hört!) eine Mauer...aha...baun wir sie in Deinem Vorgarten, 1x1 Meter, reicht das?
      Frage mich was Du immer mit Mauern willst.
      Demokratischer Sozialismus eine Illusion? Demokratie dann wohl auch.
      Mal ehrlich: Ziemlich gequirlte Scheiße was Du da jetzt so schreibst, am anfang hatte es ja noch sinn, aber jetzt..Hier hat wohl jemand Angst, vor tatsächlicher Veränderung...
      .....tz tz......gähn.....

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    23. Ja richtig erkannt, ich habe Angst vor Sozialisten wie Dir, die keine Ahnung haben, wie ihr Sozialismus funktionieren soll, obgleich er überall auf der Welt kläglich scheiterte!!! Typisch ist das du beleidigend wirst, nur weil ich ein bisschen provoziert habe. Das zeigt, dass Deine Argumentationsdecke sehr dünn ist. Und das macht mir am meisten Angst.
      Ich kann nur nochmal auffordern, das Positive, was wir trotz allem schon haben, zu sehen und darin die Zukunft zu sehen, nämlich in modernen, demokratisch organisierten Unternehmensstrukturen, wo sich der Mensch entfalten kann, darf und soll. Denn diese werden auf Dauer überleben. Bsp: Der Kapitalist Schlecker ist kaputt, der DM- Markt floriert. Die Commerzbank hat Probleme und ist nicht die einzige, die GLS Bank hat keine Probleme u.v.m.
      Ich glaube ansonsten dürfen wir das hier beenden, von meiner seite ist alles gesagt.

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    24. @Anonym....Es gab NIE irgendwo Sozialismus auf der Welt, geschweige denn Kommunismus, das weiß jeder, dazu brauch ich nicht einmal anhänger dieser richtungen sein.. Schon wieder schreibst Du Unsinn.
      Wer Angst hat vor allem sozialem, hat Angst davor, das es jedem besser geht, das es keine Obdachlosen mehr geben braucht, das es keine Kriege mehr gibt, das Menschen ihre Nahrung nicht mehr in Papierkörben suchen müssen usw.
      Wer Angst vor allem sozialen hat, dem ist wohl nicht zu helfen.
      Dein dümmlichen "Provaktionen" haben Dich selber in diese Lage gebracht, weil Du einfach damit nervst, es ging Dir ja eh unterschwellig darum, einen Grund zu suchen um nun über "Sozialisten" zu jammern. Deine "Provokationen" haben die angebliche "Beleidigung" erst provoziert (das merkst Du natürlich nicht), ich habe niemanden beleidigt, ich habe mich eher über Deinen Blödsinn den Du da tatsächlich schreibst (Deine "Provokation") lustig gemacht, ebenso gut kann ich sagen:Vor solchen Demokraten vor denen habe ich Angst.
      Ich habe keine Lust zu argumentieren wenn jemand Blödsinn schreibt, ich argumentiere wann, wie und mit wem ich Lust dazu habe, mit Dir wohl sicher nicht. Das hat auch mit "Sozialisten", Kommunisten, Mauern, Planwirtschaften usw. nichts zu tun.
      Nebenbei bemerkt hab ich mich in meinen Kommentare nicht als irgendetwas bezeichnet, das hast Du nach belieben einfach mal so hinein interpretiert, ich bezeichne mich nämlich nicht als irgendetwas, da ich selbstständig denkend bin. Ich bin ich.
      PS: Der Mensch kann sich NICHT im Kapitalismus entfalten, das sieht man ja überall, es sei denn man ist blind.
      der Kapialist Schlecker ist nicht "kaputt", er hat nur genug Geld geschäffelt und konnte seine lästigen überflüssigen Leute entlassen, oder meinst Du Schlecker nagt jetzt am Hungertuch und ist arbeitslos....Lach....

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    25. @ Anonym22. August 2013 12:21 Teil 1
      „gegen Volksentscheide aussprichst und direkte Demokratie ablehnst, wenn ich das richtig verstanden habe.“
      -hast Du falsch verstanden, m.u.E.: alles machen, nicht überbewerten

      „Wenn Du skeptisch bist gegenüber den Herrschenden“
      -Alles Erfahrung, die Du wohl gut negieren kannst. Denk an den 11. September (1973 Chile, da wurde Volkes Wille m.u.E. am grausamsten durch CIA, d.h. Staat USA negiert,) 2001, da siehst Du, wie egal die Menschen sind, wenn es um offensichtlich andere Beträge geht:
      -http://links-trifft-sich.de/modules.php?name=News&file=article&sid=16
      -9/11 die dritte Wahrheit http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_285259&feature=iv&src_vid=1l_CdCjkUpk&v=Np92zBaj1Lo

      „Überwinden des Kapitalismus, Korruption, aber, wie wenn nicht demokratisch durch Transparenz und Aufklärung?“
      -„Der dem Menschen ein Wolf ist, ist kein Mensch, sondern
      Ein Wolf
      Furchtbar
      Böse
      Unempfindlich“ Aus:
      http://www.die-linke.de/nc/dielinke/nachrichten/detail/artikel/texte-zum-kommunismus/
      Text 2
      Wie tritt man einem Wolf gegenüber? Die Antwort gib Dir selbst.

      „...Sozialismus einführen, wie, wer regiert. Herr Gysi, Herr Lafontaine, Frau Wagenknecht?“
      -Keiner von den dreien will das wirklich.

      „Wer von DEN Dreien verkündet dann, dass niemand eine Absicht hat, eine Mauer zu errichten?“
      -Kein sozial Denkender hat den Willen, eine Mauer zu errichten!
      " 'Niemdn hat die Absicht, einer Mauer zu errichten.' Noch am 15. Juni 1961 kolportierte der damalige Staatsratsvorsitzende der DDR, Walter Ulbricht, auf einer Pressekonferenz in Berlin (Ost) die Frage eines Pressevertreters abschließend mit diesem Satz!"
      Vom Mai 1961 stammt das letzte Angebot der Sowjetunion auf ein geeintes Deutschland, was (meiner Erinnerung nach) im Juli von den Westmächten abgelehnt wurde. Insofern stimmte dieser Satz im Juni noch. Konrad Adenauers „Lieber ein halbes Deutschland ganz, als ein ganzes Deutschland halb.“ ist eine Abgrenzungspolitik und hat eindeutige Adressaten.
      Ich nehme an, Deine Wohnung hat eine Tür, und ein Schloß. Warum? Musst Du Dich etwa schützen, wie es damals die DDR mußte? Denk mal über Grenzen allgemein nach.

      „In der DDR gab es auch Zwangsarbeit und totalüberwachung, wie jetzt auch durch die NSA und BND, nur ein Herr Snowden aus Berlin könnte nicht nach Moskau fliehen, er würde an der Mauer erschosssen!“
      - Ich empfehle gegen solche Sprüche das Buch: Fragen an die DDR. Was Du machst, ist Verleumdung auf niedrigstem Niveau.

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    26. Teil 2


      „WER wählt(e in der DDR), das Volk?“
      -Mach Dich kundig über das Wahlsystem, welches verhinderte, dass Parteien uns verar…, und es möglich machte, dass die Besten aller Parteien die Volkskammer bildeten, nicht ausgrenzen wollte, sondern andere "mit ins Boot holen" wollte und dessen Organ letzendlich dann doch an Selbstherrlichkeit scheiterte. Dass das in der Mehrheit die SED-Mitglieder waren, hat mit deren Engagement zu tun, auch wenn Böswillige das als schlecht verdammen.

      „humane Marktwirtschaft“
      -schließt sich aus, s.o. Soziale Marktwirtschaft hat mit weniger Krisen und nur im Kontext mit der DDR und nur in Europa funktioniert, aber man hat nichts daraus gelernt und sie abgebaut. Über Kreativität: s.o. Und das Asylbewerberheim zur Zeit…

      „Warum schauen die, die verstanden haben, dass es so nicht geht, nicht nach vorne, sondern immer nach hinten.“
      -weil sie die Orientierung nicht verloren haben

      „Sich an dem zu orientieren, was positiv ist, das was schon gut läuft und nicht an dem was nicht funktioniert.“
      -Guter Theoretiker mit engen Grenzen

      „China“
      Ist ein großes Land mit allen möglichen Formen der Gesellschaft: Buddhismus, von 96% Analphabetentum mittlerweile auf 88% reduziert, Kapitalismus, Bereiche des Landes Sozialismus.

      Ich finde es gut, dass Du hier redest, aber beim Mitreden sollten die Kenntnisse wachsen. Viel Spaß bei der Erlangung politischer Einsichten.

      @Anonym22. August 2013 18:30
      „…ich unterstelle der linken gar nichts, im Gegenteil, sie ist derzeit die einzige grundgesetzkonforme Partei, die anderen hartzparteien sind unwählbar derzeit, außer die Piraten.“
      -Teile und herrsche! – mache die Ansätze (DIE LINKE) wirkungslos: Wähle die Piraten. Ich wähle jedenfalls die Kraft, die mir am weitesten entgegenkommt: DIE LINKE. So erhalte ich die Gesellschaft weitmöglichst sozial. Ich hoffe nur, dass DIE LINKE nicht zu viele Stimmen bekommt, denn dann bekommen wir die Neuauflage des 11. September 1973 n Deutschland.

      Also, die ersten Mauern haben wir alle mehr oder weniger hoch in unseren Köpfen errichtet.
      Lasst sie uns einreißen, soweit es möglich ist.

      LG Torsten

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    27. Hallo Andy, ich habe Angst vor Sozialisten, wie dir, habe ich gesagt, Nicht! vor allem Sozialem, dass hast Du daraus gemacht. Lies mal was du geschrieben hast bitte. Da will wohl jemand aus Verzweiflung in mir ein neues Feindbild aufbauen? Warum bist du so persönlich und verbittert? Schau mal bei Torsten der hat Sachargumente gebracht. Ich habe alles gesagt, irgendwann muss mal gut sein.
      PS: Ich bin Sozialarbeiter bzw. eigentlich Sozialpädagoge und arbeite mit und betreue Kranke. von wg Angst vor Sozialem. Ich bin Humanist und bleibe das auch. Das ist auch so ne Neurose von den Linken, wer nicht links ist, ist ein Arschloch, das kenne ich schon von meinen linken SPD wählenden Kollegen, danke: Nur wer hat hartz 4 erfunden? Die einst linke SPD, NICHT DIE HUMANISTEN. Gegen die Freiheit und Menschenwürde zu agieren ist gegen humanistische Grundprinzipien. Es lebe direkte Demokratie und Humanismus.
      Es grüßt der von selbstgerechten Sozialisten verfolgte humanistische Sozialpädagoge.

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    28. @Anonym....dafür, das von Deiner Seite alles gesagt worden ist (laut Deiner Aussage) schreibst Du ja doch wieder einiges.
      Du hast nicht richtig gelesen, was ich geschrieben habe:
      Ich bin ich, ich bin kein Sozialist. Ich bin kein Kommunist. Ich bin kein Nazi oder sonstwas.
      Ich bin ich. Ich bin nur für: Soziales in jeder Beziehung, dazu bedarf es grundlegende Veränderungen. Humanismus ist gut, reicht aber nicht aus (meines erachtens).
      Ich baue kein Feindbild auf, bin genauso verärgert, wenn jemand unpassend "provoziert", genauso, wie Du ja verärgert warst, wenn ich dann man zurück "provoziere". Sicher einleuchtend und anhand der Kommentare von Dir und mir, nachzuvollziehen.
      Wer "provoziert", sollte damit rechnen das dann eben zurück "provoziert" wird.
      Und wieder: "Das ist auch so ne Neurose von den Linken, wer nicht links ist, ist ein Arschloch", sicher gibt es Linke die so denken, genauso wie es Christen gibt die so denken, FDP Anhänger die so denken, Rechte und Nazis die so denken, Anarchisten die so denken, Juden die so denken, Sozialarbeiter die so denken, Muslime die so denken, Verkäufer die so denken, Frisöre die so denken, usw.
      Nur, denken nicht alle dieser Personengruppen so, hier scherst Du vom Grund her, selber eine Personengruppe über einen Kamm und zeigst ja eher Deine eigene Neurose.
      Ich denke nicht: wer nicht links ist ist ein Arschloch, sondern eher: Wer für mich ein Arschloch ist, ist ein Arschloch.
      Ich bin ehrlich gesagt nicht verbittert, ich kann mit Kumpels sogar über mich selber lachen (nicht nur im Keller) usw. Verbittert nein, aber zynisch eher. Zynisch zu sein, kann bedeuten, dem Leuten mal ein Spiegel vors Gesicht zu halten, damit Leute, die von sich denken, sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen, auch mal ihre eigenen Blödsinn überdenken können, wobei ich sogar immer selbstkritisch bin (natürlich nicht hier im Netz). Verbittert, nein...zynisch, ja.

      Na dann noch viel spaß, bei Deiner Vorstellung des armen von bösen Sozialisten "verfolgten" Sozialpädagogen (Achtung Ironie: Ich fühle mich zur Zeit heftig von "Humanisten" verfolgt).

      PS: Ich bin auch nicht immer einer Meinung mit Torsten (ich könnte jetzt auch sein Artikel zb. über das DDR Wahlprogramm kritisieren, da ich das anders sehe), man versteht sich aber, sowie diverse andere nicht meiner Meinung sind, man versteht sich trotzdem, und umgedreht...aber bei manchem fällt es echt schwer...

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    29. @Andi
      Danke, für die Wertung des vorher geschriebenen.

      Ich sehe das so:
      Es gibt Leute,
      1-die Mißstände sehen
      2-die denken
      3-die weiter denken und Schlüsse ziehen
      4-die ihre Erkenntnisse nie als endgültig ansehen und nach für andere verständlichen Erkenntnissen suchen

      Dem steht das persönliche Vermögen, eingeschränkt oder gefördert, zur Verfügung:
      1-durch gestaltete Schulbildung / Lehrplan, Umfeld
      2-durch (genutzte) Schulbildung
      3-durch Notwendigkeit der Eigenwerbung
      4-durch Medien
      5-(ganz stark) durch Erfahrungen im persönlichen Umfeld ("Die Umwelt formt den Menschen" - W.I.Lenin)
      6-durch die Bereitschaft zur eigenen Kritikfähigkeit
      7-Erfolgsmodell
      Es ist eine eigene Betrachtung, weder in Wertigkeit noch Reihenfolge vollständig bzw., bindend.

      Hier ergeben sich schon wesentliche Unterschiede in der Sozialisierung durch DDR und BRD, weshalb die Aussagen meist auch dementsprechend sind. Zurückführen möchte ich das auf die konsequente Wissenschaftlichkeit der Betrachtung in der DDR und die profitorientierte und –abhängige Forschung und Umsetzung in der BRD (human gegen inhuman???):
      1 neu, systematisch, wissenschaftlich
      / das Notwendige, notwendige Lügen, Revanchismus, alt
      (bestätigt durch PISA Dänemark ’Übernahme DDR-Schulsystem‘/BRD)
      2 gleich
      3 nach der Schule waren ein Ausbildungsplatz und die Übernahme in Arbeit für jeden sicher – Eigenwerbung geschah durch qualifiziert erstellte Zeugbisse/
      hier begann nach der Schule das Wolfsgesetz des Kapitalismus, der Kampf um den Ausbildungsplatz, der Kampf um den Arbeitsplatz, der Kampf um die Behauptung auf dem Arbeitsplatz dem ‚Kollegen‘ gegenüber – Eigenwerbung nötig: „Do you speak english? – Yes, ein paar Broken .“ (mit Ausnahme der sozialen Jahre der BRD, die nur im Kontext … oben beschrieben)
      4 Meinungsfreiheit? – ja, mit der Grenze der Volksverhetzung, des Rassismus, der Lügen, der Arbeit gegen die Mitmenschen (Gesellschaft) /
      Wes Brot ich eß, des Lied ich sing … Und das „Brot“ zum Verteilen hat halt nicht das Volk, sondern die Konzerne. Zudem ist die Politikausrichtung durch Übernahme der Personen (und damit auch gewollt des Denkens) aus dem Faschismus bestimmt.
      5 gleich, d.h. soziale Absicherung /
      zunehmende soziale Sorgen seit 1975
      6 Eigenkritik wurde meist positiv gesehen und damit gefördert /
      Eigenkritik ist selbstvernichtend – siehe 3 und damit die Realitätsfremdheit „Erfolge privatisieren – Misserfolge sozialisieren“ praktizieren, wie es uns bei den Banken vorgemacht wird
      7 Es zählt Erfolg durch Anerkennung im Kollegen-, Bekannten- und Wohnumfeldkreis/
      Das Erfolgsmodell ist das agieren der Banken, vertuschen, verschleiern Hedge-Fonds und alle Verluste abwälzen, nur keine echten Vergleiche, ist Deutschland sonst nach realen Kennziffern genauso pleite wie Griechenland?
      ---
      Die DDR war jedenfalls trotz „pleite“ halb so hoch verschuldet (pro Kopf) wie die BRD.
      Ich hab’s versucht zu beschreiben. „Unser“ verfolgter anonymer Sozialarbeiter hat sich mit der Erkenntnisstufe (m.u.E.) 1 ein A in seiner Berufsbezeichnung dazuverdient, während Andi und ich eben mit anderen Erkenntnissen gesegnet die Erkenntnisstufe (m.u.E.) 3 erreichen konnten.

      LG Torsten

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  2. "Insgesamt brauche ich jetzt viel Schlaf, um durchzukommen."

    Schlafen ist eine altbekannte und erprobte Methode, um dem Hungergefühl zu entgehen.

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  3. Ein schöner Widerspruch. Ich hoffe, dass das Gutachten in dieser Form beim Jobcenter an der richtigen Stelle ist. Es geht ja nicht darum, dass Sanktionen ausgesetzt werden, oder wie das Jobcenter darauf reagiert, sondern dass die Sanktionsfrage in Karlsruhe landet. Das Jobcenter MUSS den Widerspruch also ablehnen, denn letztendlich kommt es auf den Gerichtsweg an.

    Ich hoffe, dass die bedingungslosen Spagetti lecker waren. (Obwohl man sich der Bedingungslosigkeit bei der Kirche nie sicher sein sollte) Ich stelle mir vor, dass der Körper nach so einem Intermezzo verrückt spielt, und das Hungern hinterher um so schwerer fällt.

    Ich freue mich sehr, dass ihr euch entschieden habt, aufschiebende Wirkung zu beantragen, und hoffe, dass sie bewilligt wird. Ein sinnvoller Kompromiss!

    Falls sie nicht bewilligt wird, und die Physis nicht mehr mitspielt, kann man das Sanktionhungern auch aus gesundheitlichen Gründen abbrechen, und bedingungslos bedingungslose Pasta in Anspruch nehmen. Das wäre konsequent, und es würde jeder verstehen. Schließlich wollen wir nach Karlsruhe, und nicht unter die Erde. Und mit der Notwendigkeit, sich von Almosen zu ernähren, könnte man das Jobcenter öffentlich beschämen.

    Vorerst Kraft und Ruhe,

    Frank

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    1. Lieber Frank - das Gutachten liegt in dieser Form schon zwei Mal beim Sozialgericht vor - einmal für die 30%-Sanktion und einmal für die 60%-Sanktion. Jetzt wollte ich es auch im Jobcenter vorlegen. Wegen der herrlichen Zwickmühle, die daraus resultiert:
      Geben sie mir recht und ziehen meine Sanktion zurück - dürfte NIEMAND mehr sanktioniert werden. Geben sie mir nicht recht, geht die Sache vor Gericht - das Jobcenter steht aber als unbelehrbar da - und ich kann ggf. gegen die JC-Mitarbeiter wegen Verletzung ihrer Dienstpflicht, Nötigung, Erpressung, stillschweigende Inkaufnahme der Vernichtung meiner physischen Existenz etc. klagen.

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    2. So einfach ist es leider nicht @Ralph, denn stimmt Dir das Jobcenter zu, ist es im Sinne Deines Widerspruch in jedem Fall eine Einzelfallentscheidung, aus der sich keine Allgemeingültigkeit herleiten lässt.
      In dem Falle ist allerdings die Argumentationskette und die Schlussfolgerung von denen angemessen zu verwerten, die in der Folge von Sanktionen betroffen sind.
      Entscheidet ein Sozialrichter am Sozialgericht in Berlin zu Deiner Argumentation in Deinem Sinne positiv, dann entfaltet die Argumentation zu Deinen Gunsten in Berlin seine Gültigkeit, nicht aber in den anderen Bundesländern.
      Erst wenn das Bundessozialgericht Deiner Argumentation folgt, würde eine entsprechende Entscheidung bundesweite Gültigkeit entfalten, auf die sich jeder Betroffene im Falle einer Sanktion dann im Widerspruch rechtsgültig berufen könnte.
      Im allerbesten Falle, werden Richter geneigt sein, in einer Vorlage selbst die Entscheidung in Karlsruhe beim BVerfG anzufordern und dass auch der Weg lang ist, ist ja allgemein bekannt.

      Was ich in dem Widerspruch vermisse, ist die deutliche Herausarbeitung der Verletzung unveräußerlicher Menschenrechte.
      Im Urteil zu den Asylbewerbern am 18.07.2012, bekräftigt das BVerfG ein menschenwürdiges Existenzminimum als zustehhend AUCH jedem deutschen Staatsbürger!

      Zitat Anfang, 2. Leitsatz:
      "2.Art. 1 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip des Art. 20 Abs. 1 GG garantiert ein Grundrecht auf Gewährleistung eines menschenwürdigen Existenzminimums (vgl. BVerfGE 125, 175). Art. 1 Abs. 1 GG begründet diesen Anspruch als Menschenrecht. Er umfasst sowohl die physische Existenz des Menschen als auch die Sicherung der Möglichkeit zur Pflege zwischenmenschlicher Beziehungen und ein Mindestmaß an Teilhabe am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben. Das Grundrecht steht deutschen und ausländischen Staatsangehörigen, die sich in der Bundesrepublik Deutschland aufhalten, gleichermaßen zu." Zitat Ende, Quelle:
      http://www.bundesverfassungsgericht.de/entscheidungen/ls20120718_1bvl001010.html

      Aus meiner Sicht wäre deutlichst herauszuarbeiten, dass JEDER, der ein zustehendes Existenzminimum antastet, es beschneidet, im zulässigen kausalen Umkehrschluss ein Menschenrechtverletzer sein muss!

      Menschenrechtsverletzungen kann man beim EUGM auch im Beschwerdeweg vorab vortragen. Da die höchstrichterlichen Urteile längst in eindeutiger Formulierung in Deutschland vorliegen, nämlich dieses vom 09.02.2010 und dieses vom 18.07.2012, sind die juristischen Wege im Grunde erschöpft und die Missachtung der Urteile durch die staatliche Executive, wäre als Willkürakt zu brandmarken!

      Hier gibt es das entsprechende Beschwerdeformular:
      http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/fileadmin/user_upload/PDF-Dateien/Europarat_Dokumente/EGMR_Beschwerde_Dokumente.pdf

      Herzlichst, Grüße aus Kiel, Lutz

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    3. Genau, so einfach ist es leider nicht @Lutz.
      Dann wollen wir doch mal die der "Hohen Vertragsparteien" Europäische Konvention zum Schutz der Menschenrechte und Grundfreiheiten - ZERPFLÜCKEN (ähm..) s p r i c h - zur Anwendung bringen.

      Ich erlaube mir daraus zu zitieren:

      Artikel 4
      Verbot der Sklaverei und der Zwangsarbeit
      ...
      ...
      2 Niemand darf gezwungen werden, Zwangs- oder Pflichtarbeit zu verrichten.
      3 Nicht als Zwangs- oder Pflichtarbeit im Sinne dieses Artikels gilt
      a eine Arbeit, die üblicherweise von einer Person verlangt wird, der unter
      den Voraussetzungen des Artikels 5 die Freiheit entzogen oder die bedingt entlassen worden ist;(--> siehe dazu weiter unten)
      ...
      ...
      d eine Arbeit oder Dienstleistung, die zu den üblichen
      B ü r g e r p f l i c h t e n (LOL) gehört.
      ...
      ...
      ...
      Artikel 5
      Recht auf Freiheit und Sicherheit
      1 Jede Person hat das Recht auf Freiheit und Sicherheit. Die Freiheit darf nur in den folgenden Fällen und nur auf die gesetzlich vorgeschriebene Weise entzogen werden:
      ...
      ...
      e rechtmäßige Freiheitsentziehung mit dem Ziel, eine Verbreitung ansteckender Krankheiten zu verhindern, sowie bei psychisch Kranken,
      Alkohol- oder Rauschgiftsüchtigen und L a n d s t r e i c h e r n;
      ...
      ZITAT ENDE

      M O M E N T - - Las ich da gerade Landstreicher?

      Werfen wir einmal einen Blick in die Wikipedia um auch wirklich den letzten Zweifel über den Begriff Landstreicher auszuräumen:

      Landstreicher steht für

      Eine veraltete abschätzige, in ihrem Inhalt unbestimmte Bezeichnung für obdachlose nicht ortsfeste Randständige ("Fahrende").

      Unglaublich ?!? Was zum Kuckuck hat das in der ECoHR zu suchen?

      OK, nochmal Wikipedia. Den Begriff Landstreicherei:

      http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrendes_Volk#Rechtlicher.2C_sozialer_und_.C3.B6konomischer_Ausschluss

      ZITAT:
      Begründet wurde der rechtliche Ausschluss mit dem Generalverdacht auf kriminelles oder doch zumindest gemeinschaftsschädliches Verhalten.[8] Ein Restbestand des strikten rechtlichen Ausschlusses blieb bis weit in das 20. Jahrhundert mit dem Straftatbestand der „Landstreicherei“ erhalten. Zumindest im deutschsprachigen Mitteleuropa wurden die entsprechenden Vorschriften im Zuge der sozialen und rechtlichen Reformen im letzten Vierteljahrhundert aus dem Strafrecht herausgenommen.
      ZITAT ENDE

      Puhh...Noch mal Glück gehabt, dass wir in D'schland leben. Pech aber, dass unser Land in der EU liegt.

      Soviel zum EUGM. Da bevorzuge ich doch lieber Toilettenpapier. Das ist wenigstens gründlicher.

      Danke, für die Aufmerksamkeit

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    4. @ Anonym19. August 2013 10:16

      jaaaa, man muss nicht verhungern. ab und zu findet sich ein gesetzlich sozial positives Körnchen, manchmal sogar ein Lichtblick.

      Dennoch ist diese Gesetzlickeit letztendlich nur für das Kapital gemacht, während die Masse des Volkes, wenn es etwas erreichen möchte, mit Spitzfindigkeiten herumkrepelt.

      Es gibt andere Gesetzeswerke, die aufgrund ihrer Einfachheit, Verständlichkeit und wirklichen Ausrichtung auf das Volk eine echte, für alle zu befolgende Gesetzesgrundlage darstellten, somit einen Rechtsstaat darstellten, wie immer das festgeschriebene Recht auch bewertet wurde.

      Die in der Bevölkerung verankerte Meinung, dass diese Gesetzlichkeit grundsätzlich falsch war, erwies sich übrigens bei (nicht mal wohlwollender) Überprüfung als nicht haltbar, wogegen die Pauschalverurteilungen bis heute aufrech erhalten wurden.

      LG Torsten

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  4. Ich hoffe Du hältst dem Hunger und Druck stand, bitte alternativen vorher überlegen, falls es nicht mehr geht...3 Monate hungern geht nicht.

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  5. Auch wenn man es Sanktionshungern nennt, letztlich muss es doch als Fasten praktiziert werden. Das Fasten ist nichts schlimmes, wenn man sich erstmal dazu entschlossen hat, dann kann man es schon einige Zeit tun.

    Wenn ich jedoch faste, dann esse ich nicht zwischendurch mal ein bisschen Pasta, es sei denn ich will mich quälen. Wenn ich trotz fehlender Mittel essen will/muss, dann könnte ich doch täglich bei der Tafel essen/Lebensmittel bekommen, oder gibt es sowas in Berlin nicht?

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    1. @Anonym 17. August 2013 13:55.....letzlich scheint es auch kein Hunger in der Welt zu geben, so wie Du Dich ausdrückst....die Kinder zb. in Afrika, Fasten ja nur, ist nichts schlimmes....
      Der Staat hat Verantwortung gegenüber seinen Bürgern in Deutschland, das diese gerade in unserer Überflussgesellschaft, wo Nahrung produziert wird um sie wegzuwerfen, nicht zu hungern brauchen. Mit Tafeln zieht er sich aus der Verantwortung. Er hat die in Not geratenen Bürger zu schützen ("Ich schwöre, allen Schaden vom Deutschen Volk fernzuhalten...") und zu stützen und diese nicht extra in Hunger und Obdachlosigkeit zu drängen.

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    2. ".....letzlich scheint es auch kein Hunger in der Welt zu geben, so wie Du Dich ausdrückst....die Kinder zb. in Afrika, Fasten ja nur, ist nichts schlimmes...."

      Ein zynischer und nicht gut bedachter Vergleich. Die Kinder in Afrika haben keine Wahl. Wir hier haben die Wahl auf reicher Palette. Kinder in Afrika essen nicht aus Protest nicht, sie essen nicht weil sie keine Möglichkeit haben etwas essen.

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    3. @Anonym17. August 2013 20:19.......Natürlich ist es ein zynischer Vergleich, das braucht es manchmal um etwas begreiflich zu machen, Ralph Fastet nicht -sowie 1000de Sanktionierte auch nicht -sondern er/sie werden vom Staat zum Hungern gezwungen. Sie haben keine andere Möglichkeit als zu hungern, es sei denn, sie verlieren ihre Würde und gehen betteln, Essenreste aus Müllcontainern fressen, als Menschen 2ter Klasse (Gleichheitsprinzip???) zur Tafel -die eigentlich- für Obdachlose gedacht ist....Entwürdigend! in einem reichen Land!
      "Eine reiche Palette"..genau, und ich wiederhole mich hier: "Der Staat hat Verantwortung gegenüber seinen Bürgern in Deutschland, das diese gerade in unserer Überflussgesellschaft, wo Nahrung produziert wird um sie wegzuwerfen, nicht zu hungern brauchen. Mit Tafeln zieht er sich aus der Verantwortung. Er hat die in Not geratenen Bürger zu schützen ("Ich schwöre, allen Schaden vom Deutschen Volk fernzuhalten...") und zu stützen und diese nicht extra in Hunger und Obdachlosigkeit zu drängen."
      Der Staat und nicht die Tafel, hat dafür zu sorgen, das niemand in einem der reichsten Länder der Welt hungern muss

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    4. ANDI:::DER Staat,das sind ersteinmal WIR...Das Volk...die sich die sogenannten Volksvertreter gewählt haben,in Form einer Partei..!!

      Wenn sich das Volk aber alles was diese Volksvertreter sich ausdenken,gefallen läst und sich nicht regt und dagegen angeht,brauchen wir uns nicht zu wundern das die dann machen was sie für richtig halten...wir das Volk müßen denen zeigen und sagen was sie zu Gunsten des Volkes machen sollen...und nicht umgekert.Hier in diesem Land schlafen alle und schauen wenn es ernst wir weg.Es sind bald Wahlen und wir haben eine möglichkeit denen die es verdienen in den Ar.... zu treten.Auf jeden Fall sind aber grade die Tafeln in erster Linie privat und gemeinnützig und haben mit den Politikern(Volksvertreter)nichts zu tun,von denen kommt keine Tafel....Übrigens werden die Menschen die dort für die ärmsten der Geselschaft arbeiten,nicht bezahlt...sondern machen es Ehrenamtlich aus überzeugung für die Menschen.

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    5. @ Micha21. August 2013 01:10

      Also, der Staat, das sind nicht wir. Die Marxistische Definition, die mir bekannt ist, lautet:
      Der Staat ist das politische Machtorgan der jeweils ökonomisch herrschenden Klasse.
      Da in diesem Lande 10% der reichsten über mehr als 50% der Vermögen verfügen und ich zu den 50% anderen gehöre, die sich 4,5% des Gesamtvermögens teilen, bin ich weder Teil des Staates, noch ist dieser Staat mein Machtinstrument, und wenn er nicht für mich ist, ist er??? - und ihm ist mein Sein so was von egal. Bestenfalls nbin ich für ihn ein Kollateralschaden.

      LG Torsten

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    6. Also Andi,

      Ralph fastet. Kein Mensch hungert freiwillig, und es ist freiwillig, denn Essen wäre für ihn genug da.

      Es soll ein Exempel darstellen und Ralph lehnt damit an Ghandi an, denn er versucht ja nicht die Behörden mit seinem Fasten zu erreichen, sondern uns.

      Ralph muss sich vielleicht nur noch entscheiden, wie er es nun meint.

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    7. Ralph hungert, von Amts wegen.
      Ansonsten würde es ja Sanktionsfasten heißen.

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    8. PS: Was ist SanktionsHUNGERN? Warum HUNGERT Ralph?:
      http://www.buergerinitiative-grundeinkommen.de/brandbrief/FAQ.htm

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  6. "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen" Friedrich von Schiller

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    1. Hi, ist das echt von Schiller? Ja Schiller und Goethe WAren schon große Denker, nicht nur Dichter. Das Problem: 50 Prozent unseres Volkes wissen nichts von denen. Wenn du einen Haupt oder Realschüler fragts wer Schiller ist sagt der: Das ist doch der von Jungle Camp alter, der dem Känguruh den sack gelutscht hat, voll fett alter. Algebra müssen die lernen, braucht kein Mensch mehr, der nicht naturwisensschaften, bwl, VWL Techniker oder mathe studiert. aber für die Geistesbildung wird zuwenig gemacht. denn das ist keine Sache nur für Akademiker. ist das wohlmöglich gewollt? Menschen nicht an kultureller Bildung teilhaben lassen zu wollen???

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    2. Hi Ralph, das ist alles Rockn roll!!!Ich hoffe die Aufschiebung läuft. wenn nicht, lieber Ralph, hol dir was von der tafel (das war keine bitte, sondern eine Anordnung aus Hamburch!) Wir wollen Dich lebend und gesund. Ralph am Arsch ist kein Rockn Roll! Das is wohl klar, noch fragen? Dann sieh man zu!

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  7. "Schiller und Goethe"

    Da bin ich doch peinlich erinnert an meine GYMNASIALzeit. In einer Pause erzähhlte ich einem Mitschüler, (einem mathematisch durchaus fähigem Kopf, nur nebenbei bemerkt), dass ich sehr von Goethe angetan sei und alles von ihm lese, was ich in die Finger bekommen könne. Der sah mich mit entgeistertem Blick an und fragte mich weltzweiflerisch: "Was willst du denn mit Goethe? DER IST DOCH SCHON LANGE TOT!"
    Jene gewisse Herr Walter war bei den Lehrern recht beliebt, konnte es sich andererseits aber nicht verkneifen, im Deutschunterricht ihm unliebsame und offenbar in ihrer seelischen Entwicklung etwas benachteiligte, aber übrigens völlig harmlose und ansonsten liebenswerte Leute auf der Basis einer "Charakterisierung einer Person Ihrer Wahl" grausam niederzuprügeln. In der 11.! Klasse geschah dieser Wahnsinn; soviel zum Thema geisteswissenschaftliche Fächer und Schulbildung.

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  8. Zitat:

    "Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen" Friedrich von Schiller (10. 11. 1759 - 9. 5. 1805)

    Max Stirner (25. 10. 1806 - 25. 6. 1856) hat das Phänomen einmal so formuliert:

    Hinweis:

    Für das Wort »ihn« (erster Satz - unten) das Wort »Kleinen« (siehe oben) einsetzen.

    Zitat:

    „Nur die Scheu des Zugreifens und die entsprechende Bestrafung desselben macht ihn zum Pöbel. Nur dass das Zugreifen Sünde, Verbrechen ist, nur diese Satzung schafft einen Pöbel, und dass dieser bleibt, was er ist, daran ist sowohl er schuld, weil er jene Satzung gelten lässt, als besonders diejenigen, welche „selbstsüchtig“ fordern, dass sie respektiert werde. Kurz der Mangel an
    Bewusstsein über jene „neue Weisheit“, das alte Sündenbewusstsein, trägt allein die Schuld. Gelangen die Menschen dahin, dass sie den Respekt vor dem Eigentum verlieren, so wird jeder Eigentum haben. Nur aus dem Egoismus kann dem Pöbel Hilfe werden, und diese Hilfe muss er sich selbst leisten und wird sie sich leisten. Lässt er sich nicht zur Furcht zwingen, so ist er eine Macht.“

    Anmerkung:

    Zu Lebzeiten Max Stirners hat man sich noch einer deftigen Sprache bedient.Heute würden die scheinheiligen Gehirnwäscher, welche meinen uns manipulieren zu können, uns nicht mehr »Pöbel« nennen, sondern z.B. »zur Wahl berechtigte Demokraten«, aber das erste nach wie vor meinen.

    Weshalb bedient man sich heute im Gegensatz zu früheren Zeiten derartiger Euphemismen (sprachlicher Beschönigungen)?

    Weil man aus uns glückliche Sklaven machen will!

    Glückliche Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.
    Zitat: Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach (13. 9. 1830 - 12. 3. 1916)

    Um aus uns glückliche Sklaven zu machen enthebt man die Worte einfach ihrer ursprünglichen Bedeutung. Aus dem Wort und deren Inhalt - Sklave (Arbeitsgelegenheit mit Aufwandsentschädigung - was für eine misslungene Verarsche!) wird dann das Wieselwort „Kunde“.

    Erklärung:

    Unter dem Begriff »Wieselwort« versteht man eine begriffliche Umdeutung eines Wortes mit dem Ziel dem Anwender solch eines Wortes auf lange Sicht das „subversive“ Denken (aus Sicht der
    Manipulatoren) abzugewöhnen.

    Doch zurück zu Max Stirner.

    Im Grunde meint Max Stirner ähnlich wie Friedrich von Schiller, nur vielleicht etwas differenzierter dargestellt, ein und dasselbe.

    nämlich:

    Die Kette ist immer nur so stark wie ihr (vermeintlich) schwächstes Glied.

    Fazit:

    Solange es also Menschen geben wird, welche sich immer und immer wieder in die Rechtfertigungsposition abdrängen (!) lassen, solange es Menschen geben wird welche sich selbst zum Bittsteller degradieren, anstatt mit der Faust auf den Tisch zu hauen (symbolisch gemeint) und sich selbst dazu zu ermächtigen, um zu sagen: »Hier bin ICH und das WILL ICH!« , solange werden sich Demagogen (Volksverleiter) finden welche gegen Geld das Volk (insofern dann noch existent) im wahrsten Sinne des Wortes ver (!) - treten (!).



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