Montag, 8. August 2016

Entwerder - Oder ... oder etwa doch nicht ?

08.08.2016 

"Entweder Sie ziehen Ihre Klage freiwillig zurück -  oder ich werde sie als unzulässig abweisen ..."

Der nächste Richter versucht, eine meiner Klagen aus dem Feld zu räumen.

Darauf brauchte es eine gediegene Antwort.





Kommentare:

  1. Danke sehr für die Nachricht zum Beschluss zur Neuvorlage der §§ 31 f SGB II durch das Sozialgericht Gotha vor dem Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe!

    Vielen herzlichen Dank und viele herzliche Grüße an Herrn Petermann!!!!

    rad

    AntwortenLöschen
  2. Ich würde sagen: Dieses Schreiben da von dem Richter ist nicht rechtsrelevant !
    Er hat sich verschrieben - oben unter 1).
    Ein Formfehler !

    AntwortenLöschen
  3. Lieber Ralph,

    Der Richter „geht davon aus“, dass der Sanktionsbescheid rechtmäßig ist. Er weiß es also nicht, sonst würde er nicht davon ausgehen, sondern ihn für rechtmäßig erklären.

    Wenn ein Richter immer davon ausgeht, dass alles schon ohne Prüfung seine Richtigkeit besitzt, wozu brauchen wir dann Richter? Ebenso gut könnten Computer diese Positionen übernehmen und wir hätten viel Geld gespart bzw. die Politik hätte mehr an Diäten zu verteilen. :)

    Es ist eine Klugheitsregel, niemals denen volles Vertrauen zu schenken, die uns auch nur ein einziges Mal getäuscht haben. Descartes


    Du vergeudest viel Zeit und Kraft werter Kämpfer, am Ende wird sie Dir fehlen - lass doch die Advokaten streiten und achte auf Deine Gesundheit.

    Gruß
    Jürgen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich VERGEUDE nicht meine Kräfte - ich ÜBE sie ... AM WIDERSTAND ... Sie werden so nur stärker !!!

      Löschen
  4. [von Harold Hearts:]
    Lieber Ralph,
    ich sehe, daß Dein Schreiben vom 8.8.16 ist; an demselben Tag wurde der Beschluß (kein Urteil) des SG Gotha ins Internet gestellt. Bitte vergiß nicht, das SG Berlin auf den Beschluß des SG Gotha - Richtervorlage zur Verfassungswidrigkeit der Sanktionsparagraphen - hinzuweisen.
    Herzlich Harold

    AntwortenLöschen
  5. Lieber Ralph
    Chapeau! für Dein Schreiben.
    Was daraus aber nicht klar hervorgeht, dass ist die BEANTRAGUNG einer mündlichen Verhandlung nach § 105 SGG Abs.3, danach ein Gerichtsbescheid als nicht ergangen und ein Urteil entsprechend nicht Rechtskraft hat, wenn ein solcher Antrag rechtzeitig gestellt wurde.
    Du hast das Wort "Widerspruch" in Deinem Schreiben gewählt, und musst es nur durch das Wort "Antrag" - auf mündliche Verhandlung - erweitern, damit die Richterschaft mit ihrem Wunsch auf eine schnelle Einstellung des Verfahrens nicht obsiegt.

    Danach kann man dann weitersehen - ob ein Gerichtsbescheid nach Absatz 4 des SGG § 105 erfolgt.

    Liebe Grüße

    mArcus

    mArcus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Formal gesehen hast Du Recht.
      Dadurch, dass ich geschrieben habe:
      "Ein Gerichtsbescheid nach § 105 SGG ist spätestens seit diesem Urteil ohne Basis" fällt die Möglichkeit für einen Gerichtsentscheid grundsätzlich weg.
      Wehe, er versucht, so durchzukommen!

      Löschen
    2. Lieber Ralph.
      Deine Intention ist richtig und klar formuliert.
      Dennoch würde ich den Antrag auf mündliche Verhandlung mit einem Satz stellen. Diesen Antrag muss der Richter nämlich "bearbeiten", und kann so sein durchsichtiges Vorhaben nicht aufgrund eines Formfehlers in die Tat umsetzen.
      Natürlich griffe auch § 106 des SGG, wonach der Richter von sich aus darauf hinzuwirken "hat", Formfehler zu korrigieren. Aber nach Lektüre des Schreibens des Richters ist nicht davon auszugehen, dass das Recht in Deinem Sinn angewandt werden soll.
      Da ich selbst in einem Klageverfahren gegen das jc vom SG Berlin einmal auf so ein Einschüchterungsschreiben hereingefallen bin, weiß ich, dass ein einmal erteilter Gerichtsbescheid nur schwer anzufechten ist.
      Dem kann man durch einen Antrag (wie beschrieben) vorbeugen.

      Liebe Grüße
      mArcus

      Löschen
  6. Am Ende, lieber Jürgen, fehlt Uns Allen die Kraft zu Leben. Deshalb sind Wir sterblich. Ein wahrer Kämpfer nutzt deshalb seine Möglichkeiten in der Blüte seines Jetzt und setzt nicht auf die Zukunft. Dem echten Kämpfer ist das Warten auf Zukünftiges zuwider.
    Wie oft ist Zeit und Kraft unaufschiebbar? .
    Wie oft sterben Bienen an Auseinandersetzungen im Bienenstock?

    Und doch: Das Leben funktioniert erst durch seine Vergeudung.

    mArcus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber mArcus,

      wo du Recht hast, hast Du Recht! :)

      Drum lasst uns mit den Spielen beginnen und die Gladiatoren des Unrechts in die Arena der Gerechten rufen.

      Mein lieber mArcus - das wird scheppern!

      Löschen
    2. Ein schönes Wort, mArcus - und wahres überdies!
      Genau in dieser Illusion ist ja die Mehrheit befangen: da wird oft insgeheim gemurrt, im trauten Kreise auch üble Reden geschwungen, und ansonsten stillgehalten und auf bessere Zeiten gewartet. Viele möchten wegen diesem ganzen Unrechtssystem besser keinen eigenen Standpunkt vertreten, nicht Farbe bekennen, weil sie es aussitzen wollen, indem sie zunächst die Anderen abtasten und im Übrigen dem Tenor folgen.
      Ich meine: natürlich ist Gradlinigkeit zu zeigen gerade unter diesen Verhältnissen schwer genug, aber viele weisen eine solche Schlaffheit auf, als seien sie innerlich schon längst gebrochen oder hätten nie die Substanz eines reifen Erwachsenen entwickelt (was weiter nicht wundernähme).
      Nicht dass ich den Jürgen mit solchen direkt auf eine Stufe stelle - weit entfernt - doch deute ich bloss auf eine Gefahr.
      Dabei schmilzt nämlich jenen die einzig wirkliche Wirk-lichkeit der Gegenwart (Präsens, siehe präsent) unter den Fingern weg, ehe sie es recht gewahren.
      (Überhasten freilich muß man nichts in diesem Kampf um unsere Menschen - und Bürgerrechte, wovon wir jedoch weit entfernt sind. KANN man das eigentlich? Ich glaube nein, wenn ich mArcus richtig interpretiert habe als auch das, was meine innere Stimme mir einflüstert.)

      Es grüßt

      A.A.

      Löschen
    3. @ A. A.

      Das kann man nicht verallgemeinern, die meisten der +/- 4 Millionen H4abenichtse in der BRD besitzen nicht einfach keinen Mut, sie haben nichts, bis auf ihre nackte Haut, wozu es sich in ihrem Leben lohnt zu streiten.

      Ihnen ist es zum Teil auch wurscht, wer ihnen das wenige zum Überleben gibt und auch an Schikanen der Ämter sind sie über Jahre gewohnt und abgestumpft - warum sollten sie ausgerechnet jetzt aus ihren Löchern kriechen und für ihr Recht kämpfen? Welches, wessen Recht – wo ist das, werden sie sagen. Bis jetzt war ihr einziger Kampf, den kommenden Monat irgendwie zu überleben.

      Sie leben einfach zu nah am Existenzminimum, um auch diesen noch zu riskieren und das für eine ungewisse Zukunft, die für die meisten auch nicht besser sein wird, als die vorherige, die jetzige oder die kommende. Hier würde die Einführung des BGE wahre Wunder wirken, aber soweit ist das noch nicht. :)

      Dennoch bin ich davon überzeugt, sobald eine Revolution der Gerechten im Gange ist, werden sie sich der Revolution anschließen und ihre gequälten und misshandelten Zähne in das Fleisch der Zaren wälzen. :)

      Gruß
      Jürgen

      Löschen
    4. Jürgen: das ist mir auch schon alles völlig klar, der ich weit davon entfernt bin, hier irgendwelche Vorwürfe auzuformen.
      Es geht mir hier um eine Grundhaltung, alles das der Zukunft zu überantworten, was in der Zukunft nicht zu lösen ist - denn dann wird sie Gegenwart geworden sein.
      Planungen kann man anstellen, wenn man denn welche anstellen möchte oder dies vermag - aber man sollte sich nicht darin verlieren, wie es leider, denn das ist eine gut zu erfahrende Beobachtung, allzu schnell geschieht!
      Um es mit J. Lennon zu sagen: "Leben ist das, was geschieht, während du mit deinen Plänen beschäftigt bist."
      Das Problem wurzelt viel tiefer und ist längst nicht nur an Hartz-Beziehern beobachtbar (ein bekannter, gut beschäftigter Arzt z.B. ist in demselben Dilemma verstrickt!)

      Löschen
    5. Wenn - „alles das“? - auch in Zukunft nicht zu lösen ist, warum sollte sich dann heute jemand dafür interessieren?

      Man hätte dem lieben John aber auch antworten können: aber ein Leben ohne Pläne ist auch keins! *gg

      Gruß
      Jürgen

      Löschen
    6. Habe ich in meiner Antwort auch entsprechend gewürdigt, Jürgen.
      Ich wollte auf eine Gefahr aufmerksam machen.
      Im Übrigen bin ich mir ziemlich sicher, dass Lennon dieses Einwands nicht bedurft hätte.;-).

      Es grüßt zurück

      A.A.

      Löschen
    7. In allen großen Weisheitstraditionen fällt übrigens die Trennung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft irgendwann weg: da bleibt nur noch das Hier und Jetzt. Man könnte das auch durch das Wort Bewusst-SEIN ersetzen.
      Um auch mit dem letzten möglichen Missverständnis aufzuräumen.

      A.A.

      Löschen
  7. Ein weitgehend schönes Schreiben.

    Was mir weniger gefällt ist der der Schluss, da wird es für meinen Geschmack zu persönlich:

    "Die Unbelehrbarkeit sehe ich erst einmal auf IHRER Seite! ...,"

    "[...] Berufungsschreibens zum LSG [...], in dem die, pardon, Unzulänglichkeit der Arbeit ihrer Kollegen, [,,,] beschrieben ist.


    Ich finde es besser, wenn man dem Gegenüber ganz sachlich und mit Humor zu verstehen gibt, dass er im Unrecht ist ... auch wenn ich die Genervtheit auf Seiten des Verfassers verstehe.

    Ich sehe im Schreiben des Dr. Sowieso auch keinen Versuch, dich, Ralph, als Querulanten abzustempeln. Meiner Ansicht nach hat der einfach keine Lust, und findet Sanktionsfolter vermutlich prima. Aber ich steck da auch nicht wirklich drin.

    Dann noch was zu dem Gutachten. Du sprichst in dem Zusammenhang immer von dir:

    "... auf meine Veranlassung ... "
    "... für mich geschrieben ..."
    "... durch die Annahme meines Gutachtens ..."


    Ich könnte mir vorstellen, dass da noch andere Leute involviert waren, bei der Anleierung, der Abfassung, der Mitarbeit, usw. Es klingt irgendwie besser, wenn man in solchen Zusammenhängen von "Wir" und "Uns" schreibt, anstatt von "Ich" und "Meins". Aber gut, ... da steck ich auch nicht drin. War nur so mein Eindruck.

    Sorry für die Kritik. Zum Schluss noch was Schönes. So was hier:

    "Die zweite Ursache der Häufung der Klagen ist, dass ich Hartz IV tatsächlich für verfassungs- und menschenrechtswidrig halte und dementsprechend damit verfahre."

    ... ist immer wieder ein Genuss zu lesen. Ein Labsal für die Seele, dass da jemand ganz unverblümt ausspricht, was dem Zeitgeist und den vorherrschenden Denkblockaden widerspricht. "Der Kaiser hat ja gar nichts an", sagt das Kind, ... und ganz langsam beginnen die Schuppen von den Augen seiner Mitmenschen zu fallen.

    Damit es alle sehen können, musste erst ein unkompromittierter Verstand kommen, und es aussprechen. Wieder, und wieder, und wieder: Der Kaiser ist nackt.

    Mach weiter so!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "... auf meine Veranlassung ... "
      "... für mich geschrieben ..."
      "... durch die Annahme meines Gutachtens ..."
      Im Allgemeinen hast Du Recht - Bei DIESEM Richter war eine solche Betonung auf MICH nötig! ;-)

      Löschen
  8. Das ist die übliche Vorgehensweise allgemein bei den Gerichten, damit man die Sachen vom Tisch hat und letztendlich Unrecht ganz bewusst durchsetzt.
    1. Den Kläger zur Verfahrenseinstellung bewegen
    2. Eine andere Misere sind diese unsäglichen Instanzen,bei denn ein Richter seine Verantwortung immer nach oben schieben kann


    Ralph,nicht beeindrucken lassen.Es läuft genau seinen Gang wie Du schon vor Jahren vorhergesagt hattest...

    AntwortenLöschen
  9. fürwahr - eine "gediegene" Antwort :-))
    herrlich ...und weiter so Ralph!!

    AntwortenLöschen
  10. Wie ich dir bereits sagte lieber Ralph,
    unsere Gealtenteilung, ja unsere Gewaltenteilung...........
    bedarf es da mehr Kommentare? Es offenbart sich immer offensichtlicher.... Ich wünsche dir viel Ausdauer und Kraft.
    Pass auf dich auf, und bedenke, wenn du ihnen zu nah trittst gibt es auch eine Einweisung...natürlich mit richterlichen Beschluss
    gruss

    AntwortenLöschen
  11. Der Richter muss unbefangen sein, das heißt, er darf kein eigenes Interesse am Ausgang des Verfahrens haben. "Entweder Sie ziehen Ihre Klage freiwillig zurück - oder ich werde sie als unzulässig abweisen ..." Es ist also nur eine Frage der Formulierung, damit der Richter seine Unbefangenheit und Unabhängigkeit nach außen wahren kann, aber man hat schon das Gefühl, dass die Unabhängigkeit einiger Richter da endet, wo ihr Parteibuch aus dem Schreibtisch winkt. Der Richter aus Berlin sollte vielleicht auch noch etwas daran arbeiten, dass man seine wahre Absicht nicht sofort erkennt, aber bei den Politikern die wir haben sind solche Richter wohl nur die logische Konsequenz.

    Mich wundert es eigentlich nur, dass der Richter aus Gotha (Jens Petermann), der dieses unmenschliche System endlich entlarven möchte, noch nicht mit fadenscheinigen Argumenten zum Schweigen gebracht wurde, aber das ist wohl auch nur noch eine Frage der Zeit.

    Gruß
    Ingo

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Hallo Ingo,

      dass das „eine Frage der Zeit“ sei, hoffe (und glaube [!!]) ich BEZWEIFELN zu dürfen.
      Ich denke viel eher, dass das eine Frage des Rückgrads ist.

      rad

      Löschen
    2. Das hat ausnahmslos mM nur einen Grund. Wer regiert Thürigen? Richtig B.Ramelow seines Zeichen ein Linker...soll heissen, politisch ist sein Handeln gedeckelt. In jeder anderen Regierungskonstellation würde es niemals solche Richter geben. Weil sie dann ihren Job los wären. Das Leid der Gewalternteilung. Richter werden eben politisch auserwählt

      Löschen
    3. Hallo rad !

      "Rückgrat" nach Definition des Dudens:
      1.) jemandem das Rückgrat brechen (umgangssprachlich: auf jemanden in einer Weise Druck ausüben, dass er seinen eigenen Willen aufgibt und sich unterwirft; jemandem die Widerstandskraft nehmen.)
      2.) jemandem das Rückgrat stärken (jemandem durch Unterstützung seiner Auffassung, Position o.Ä. zeigen, dass man auf seiner Seite steht)

      Schauen wir uns die 2.) an. Wir alle können uns noch gut daran erinnern, wie Tausende von Hartz IV Empfänger Ralph Boes am Pariser Platz das Rückgrat gestärkt hatten. Zeitweilig war der Platz vor dem Brandenburger Tor mit ALG II Empfängern so überfüllt, dass die Touristen nicht mehr den Platz betreten konnten. Nun gut, das war jetzt Ironie, aber eigentlich hätte es so sein müssen.

      Jetzt zu 1.). Ich bin mir sicher, dass der Richter Jens Petermann von vielen seiner Kollegen und sicherlich auch aus der Politik massiv Kritik und Druck ausgesetzt ist, und er diesen Druck nur widerstehen kann, wenn auch andere Richter auf seiner Seite stehen. Wenn dem aber nicht so ist, dann wird das genauso ein Fiasko werden wie die Aktion, die Ralph Boes am Pariser Platz erlebt hat und ob das Bundesverfassungsgericht sich noch daran erinnert, dass sie die Hüter der Verfassung sind und für das Volk da sind und nicht für die Wirtschaft und ihre Politikmarionetten, das wird sich ja zeigen.

      5 Millionen Hartz IV Empfänger haben eben keine Lobby und sie selbst sind oftmals zu lethargisch um sich geschlossen aus dem Sumpf zu ziehen.

      Gruß
      Ingo

      Löschen
  12. (Hinweis auf http://grundrechte-brandbrief.de/BUKA-berichte-ereignisse-2016.htm , 3.8.2016 auf:)
    http://aktuelle-sozialpolitik.blogspot.de/2016/08/173.html
    (Von Stefan Sell:) „Die 15. Kammer des Gerichts [SG Gotha] ist der Auffassung, dass die im Sozialgesetzbuch (SGB) II festgeschriebenen Sanktionsmöglichkeiten der Jobcenter gegen mehrere Artikel des Grundgesetzes verstoßen. Das wollte man vom BVerfG prüfen lassen - und die Verfassungsrichter haben ihre Arbeitsverweigerung begründet mit verfahrensrechtlichen Fehlern in dem Vorlagebeschluss, denn der würde nur teilweise den Begründungsanforderungen entsprechen.“
    Stefan Sell hat hier (bezüglich des BVerfG-Beschlusses vom 6.5.2016, die Gothaer SG-Richtervorlage vom 26.5.2015 nicht anzunehmen) von Arbeitsverweigerung der Verfassungsrichter gesprochen. Ich nehme das mal hier zum Anlaß, überhaupt über Arbeitsverweigerung und den Arbeitsverweigerungs-Vorwurf zu reden.

    Wir leben in einer hocharbeitsteiligen Gesellschaft mit einer hocharbeitsteiligen Wirtschaft und Produktion und Dienste-Erbringung. Fremdversorgung findet hier statt. Und das sollen die Menschen immer noch mit einem Selbstversorgungs- bzw. Eigennutz-Bewußtsein vollbringen? Wer die gesamtgesellschaftlichen Fragen ins Auge nimmt, dem wird vorgeworfen, er solle sich um seinen Unterhalt, um seinen Erwerb kümmern. Die Bewußtseins-Verweigerer, die die Fremdversorgung aktiv bzw. höchst aktiv ignorieren und ständig das Mantra vom Eigennutz rezitieren, gegen jede Lebens-Erfahrung, sind doch an diesem Punkt die gefährlichen Arbeits-Verweigerer, als Politiker, Verwaltungsbeamte, Richter oder auch als einfache Bürger. Und gerade diese Bewußtseins-Arbeits-Verweigerer verlangen von den wirklichen Denkern, sie sollten sich der allgemeinen Ignoranz anschließen, damit sie nicht davon abgebracht werden, sich auf ihren Eigennutz zu konzentrieren.
    Wo befindet sich hier Vernunft, und wo Wahnsinn?
    Harold Hearts

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr geehrter Harold Hearts,

      vorausgesetzt, Ihr Kommentar stimmt mit meiner Interpretation Ihres Kommentars überein, kann ich Ihnen in Ihrer Fragestellung nur beipflichten!

      rad

      Löschen
    2. „Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten.“
      (Karlheinz Deschner)

      rad

      Löschen
    3. Lieber rad (iator) .
      Wenn Sie sich schon auf Deschner berufen, und unkritisch Zitate in diesen Blog fortgesetzt zitieren, ohne einen Zusammenhang zum Thema herzustellen, weil es Ihnen offenbar um die Verbrechen von Religionsgeleiteten geht, gebe ich Ihnen noch ein Bißchen Futter durch Bulgakov (Der Meister und Margarita), der einen schönen und wahren Satz geschrieben hat:

      „Wer liebt, muss das Los dessen teilen, den er liebt.“

      Überlegen Sie sich also gut, ob Sie Lieben wollen, oder - wie Deschner - wegen seiner persönlichen Erfahrungen zum Zyniker dauerhaft taugen.

      Sie werden erkennen, dass Denken eine Form der Selbstliebe ist und damit der Grundstock für Selbstbewusstsein und Austausch von Gedanken.

      Sie werden das Efeu um Ihr Sein abschlagen mit Ihrem Wissen, das zu jedem Zitat eine Geschichte sich verbindet.

      Ansonsten sind gepostete Zitate nur abgefallene Zweige im nassen Asphaltsommerregen eines x beliebigen Sommertags im Jahr 2016 AD.

      mArcus

      Löschen
    4. Sorry, mArcus, Bulgakow's Meister und Margarita habe ich mal mit 16 gelesen (heute bin ich 55). Das Reclam-Büchlein habe ich weggeschmissen, weil ich (nach wie vor) meine/meinte, mich NICHT (... selbst symbolistisch NICHT) auf nihilistische /verneinende Schriften einlassen zu müssen/sollen.
      ... Falls DOCH: Soll man mir mitteilen, wie ich mich hier selbst verabschieden könnte.

      ... Blöd nur: Ich fühle mich immer noch verantwortlich dafür, den Planeten, auf dem ich gelebt habe (und auf dem mein einziges Kind bitte mindestens noch genauso angenehm leben können soll, wie ich) mindestens genauso gut zu verlassen, wie ich ihn vor 55 Jahren mal "betreten" durfte.!!

      rad

      Löschen
    5. hallo, mArcus,
      ... wüsste DEFINITIV KEINERLEI GRUND, mit Ihnen hier jetzt evtl. einen intellektuellen Wettlauf zu veranstalten.

      rad

      Löschen
    6. Lieber rad.

      Mal etwas mit 16 Jahren gelesen zu haben ist kein Grund für Urteile über Autoren. Schon gar nicht, wenn Bücher "weggeschmissen"" werden, so wie Sie Bulgakov, den Sie des Nihilismus verdächtigen. Gedanklich haben Sie damit auch Goethes "Faust" und Manns "Dr. Faustus" und die Frage, wie das "Böse" in der aktuellen Auseinandersetzung der Gesellschaft benannt werden kann, weggeworfen, zugunsten einer privaten Erlebniswelt, die ein Kind zeitigte, für das Sie Verantwortung tragen und das Sie bitte nicht zum Grund für das Leid des "Planeten" vorschieben wollen.
      Angenehm Leben heißt mit Liebe leben.

      Mit intellektuellem Wettlauf hatten und haben meine Kommentare so viel zu Tun wie ein Eichhörnchen mit einem AKW.

      mArcus

      Löschen
    7. die Bücher, mit denen Leute wie Sie Ihre Privatbibliotheken ausstatten, wurden von Leuten wie mir in Fabriken hergestellt (bzw. an Werkbänken stehend erhalten bzw. konserviert)
      ich habe –zig TONNEN Papier, jahrelang, in meinem Leben von A nach B gewuchtet

      dass ich die „Bewährung in der Produktion“ (trotz Fehlstatik meiner Wirbelsäule) – zu der ich während meines Bildungsganges zum Abitur genötigt wurde – lieber auf mich genommen habe, statt die verlangten Lippenbekenntnisse abzuliefern, können sich Leute wie Sie wahrscheinlich überhaupt nicht vorstellen

      mir hat noch nie im Leben ein einziger Quadratzentimeter dieses Planeten als „Eigentum“ gehört
      stattdessen bin ich zu DDR-Zeiten von einer baufälligen bzw. klitschnassen „Wohnung“ in die nächste umgezogen; seit 89 haben mich laufend steigende Mietpreise pro Quadratmeter Wohnung zu mehreren Umzügen in jeweils kleinere Wohnungen veranlasst

      wer inzwischen vor Schmerzen kaum noch länger als eine Stunde stehen kann, wirft JEDES GRAMM Büchergewicht ab, dass er nicht UNBEDINGT noch weiter schleppen will

      also halten Sie doch gefälligst endlich Ihre Schn…!

      (übrigens ist mein Kind längst erwachsen und trägt seine Verantwortung selbst)

      rad

      Löschen
    8. … „es wird so angenehm ruhig, wenn man an sein erstes gebrochenes Ehrenwort denkt“, hat Horváth mal geschrieben
      … zwar weiß ich nicht, ob das stimmt – aber anders kann ich mir ’s fast auch nicht mehr erklären …

      rad

      Löschen
    9. Lieber rad

      Ihr Selbstmitleid ist keine Begründung für Ihre fortgesetzten Beleidigungen. --- und ganz sicher werde ich meine Schnauze n i c h t halten und meine Sympathie für Sie genauso wenig einstellen, obgleich Sie in mir leider ein Zerrbild Ihrer Vorstellung von Besitzenden sehen wollen.
      Als der Kapitalismus im Westen Deutschlands in den achziger Jahren blühte habe ich eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim Arbeitsamt absolviert - wobei ich mir die Knochen nicht kaputt gemacht habe (da haben Sie Recht). Und ich hatte als Angestellter beim Landesarbeitsamt Hessen von 1986 an gute Möglichkeiten, mein Arbeitsleben mit Kaffeekochen und trinken zu beenden, in einem schattigen Büro in Frankfurt a.M., und das in einem Bereich, wo ich mit "Arbeitslosen" nie in Kontakt getreten wäre. Mein Auskommen und meine Rente wären also ab 1988 gesichert gewesen bis zu meinem Ruhestand 2036.Dann war 1989 und ich wollte - naiv, wie ich damals war, am sogenannten "Aufbau Ost" mitwirken - und erzwang meine Versetzung - gegen den Willen meines Arbeitgebers - nach Nordhausen in Thüringen, wo ich einerseits meinen Verrat gegenüber meinem Arbeitgeber und Andererseits die Verachtung der Ostdeutschen Kollegen genießen durfte. Die Westbehörde warf mir vor, ich habe meine Versetzung über mehrere Instanzen der Verwaltungshierarschie erzwungen, da ich fresch den Präsidenten des Landesarbeitsamtes aufgrund eines Erlasses genötigt habe mich zu versetzen. Und die Kollegen in Nordhausen haben in mir nur einen "Besserwessi" gesehen, den sie dann sehr feige gemobbt haben, was bis hin zu erlernten Stasimethoden ging, als ich lediglich ein einfacheres Vorlagensystem für Akten einführen wollte.
      Im Ergebnis - um es kurz zu machen - hatte ich also das Glück beiden Systemen zu missfallen - und hatte erst später das Glück die Bücher von Alfred Kantorowicz - diesem Wanderer zwischen Ost und West - kennenlernen zu dürfen.
      Mein Weg - mich nie wieder von Administratoren der Verwaltung hintergehen zu lassen - endete in meinem Willen, den ich durch meine fristlose Kündigung meines sicheren Arbeitsverhältnisses 1992 kundtat.
      Ich habe mir in den Jahren danach mein Geld unter schlimmen Bedingungen verdient, und mein Abitur nachgeholt und meinen Traum erlebt, der das sehr genaue Lesen beinhaltete, wie ich es mir erträumte, als ich Victor Hugos "Die Elenden" schon in Frankfurt auf meinen Schreibtisch provokativ - und unbemerkt stellte.
      Was Bücher aber bedeuten, das habe ich erst kennengelernt als ich in einem kleinen Zimmer von 19 qm mit einer Frau zusammenleben durfte, die dazu noch Kreativ und unfassbar gebildet war - ohne dass Sie wegen Ihrer Herkunft eine Vorteilstellung hatte.

      So haben wir unsere Schicksale mit dem Willen gelebt, dass jede Seite zählt - bis das Schicksal ihr eine Demenz verpasst hat.
      Jetzt sitze ich mit "gehaltener" Schnauze vor dem Schicksal, das mich auch böse machen könnte, und bin immer noch verzaubert im Angesicht der Gegenwart.
      P.S..
      Meine Freundin war die beste Buchbinderin und Restauratorin in Deutschland, und die Erste, die ihr Zeugnis mit 1.0 abschloss. Ein weggeworfenes Buch mit Schmerzen im Rücken zu begründen würde Sie lächeln lassen und wahrscheinlich zu der Aussage verleiten:
      "Was haben die Bücher wohl mit den Schmerzen im Rücken zu tun? Ihr Gewicht, oder das Eigentum daran ?"


      Liebe Grüße - Lieber rad
      mArcus


      Löschen
    10. "Doch noch am selben Abend wurde Horváth während eines Gewitters auf den Champs-Élysées (gegenüber dem Théâtre Marigny) von einem herabstürzenden Ast erschlagen" 1938.
      Das stimmt, und ist Beweis zugleich für meinen Ansatz, dass das Leben so oder so tragisch für den Betroffenen endet.
      Davor aber darf gelebt und gefühlt werden, mit allen Fehlern, die unumgänglich sind.
      mArcus

      Löschen
    11. @ mArcus

      erlauben Sie mir, auf IHREN Spruch „DIE HÄRTESTE ARBEIT IST DIE LEICHTESTE, WENN LIEBE SIE VERRICHTET“ zurückzukommen:

      im sog. „Volksmund“ (bzw. unter Arbeitern) nennt man solche Leute „Sprücheklopfer“;
      DDR-intern wurden solche Leute unter Arbeitern „Phrasendrescher“ genannt;
      Wolfgang Neskovic nennt sie (sehr, sehr treffsicher!!) „Sprechblasenfabrikanten“:

      Jung & Naiv - Folge 88: Unabhängiger Kandidat Wolfgang Nešković (min. 20:34)

      Quelle: Tilo Jung
      Link: https://www.youtube.com/watch?v=4KGEuG487Bg

      rad

      Löschen
    12. … tja, sorry, hatte Neskovics Bezeichnung als „Sprechblasenfabrikanten“ in Erinnerung;
      er selbst nennt sie, (siehe oben) „Sprechblasenfacharbeiter“ (= was schließlich noch viel eher anzunehmen bzw. viel zutreffender sein dürfte). Sorry.

      rad

      Löschen
    13. … letztendlich kann ich Ihre hier ausgeführten Gedanken jedenfalls (da Sie den Sinn Ihrer Aussagen ja nun ganz sicher erneut bestreiten werden) bloß noch entsprechend einer inzwischen als Krankheit anerkannten Psychopathologie – genannt Sadismus/Masochismus – sehen

      rad

      Löschen
    14. Sie sind ein dummer Mensch, und voller Hass dazu, lieber rad.
      Ihre Dummheit zeichnet sich durch sinnfreie Kommentare aus, und Ihr Hass dadurch, dass Sie losschlagen, wo immer Ihnen die Möglichkeit gegeben wird.
      Ich bedaure sehr, dass Sie offensichtlich weder lesen noch schreiben können. Sie halten sich aber dummerweise für befugt, die Ehrlichkeit anderer Menschen in den Dreck zu ziehen, in dem Ihre Existenz längst versunken ist.

      Der Spruch: "DIE HÄRTESTE ARBEIT IST DIE LEICHTESTE, WENN LIEBE SIE VERRICHTET“ war am Ende meines Kommentars vom 24.06.2016 /02.51 Uhr zugefügt, der sich auf die Frage bezog, ob ein "Steuerzahler" wirklich die Gesellschaft vertritt, und gewandt an Ihren Kommentar, danach "Sie" Ralph "Dreistigkeit" vorwarfen, da er Ihrer Meinung nach keine Arbeit annehmen wolle (22. Juli 2016 um 07:24).

      Werfen Sie mir also bitte nicht Ihr Fehlverständnis vor, und lassen Sie die Dummheiten einer Pathologisierung einer Ihnen fremden Person. Um eine solche Einschätzung zu treffen, müssten Sie nämlich Lesen und Schreiben können, und nicht nur eine Maus bedienen und Hören können.

      Im Übrigen interessiert es mich einen feuchten Kehricht, was Sie von mir halten.
      Ihre Ideen waren gefragt. Und da haben Sie keine gehabt. Ich aber schon. Das scheidet uns.
      Gute Nacht

      mArcus




      Löschen
    15. @ mArcus

      Irrtum!!

      zur Antworten-liste (auf Kommentar vom 14.Juli, 21:59)
      habe ich lediglich folgende Beiträge eingebracht:
      21.Juli, 23:11;
      21.Juli, 23:26;
      24.Juli, 18:06.

      Den Beitrag vom 22.Juli, 07:24, habe ich NICHT verfasst.

      rad

      Löschen
    16. Sie, lieber rad, sind der IRRTUM - leider.
      Denn, wer sich so rechtfertigt, der muss schon recht fertig sein. Deshalb erspare ich mir hier auch die Auflistung ihrer zahlreichen Kommentare mit beleidigendem Impetus. Ich bin zwar hart im Nehmen, springe deshalb aber noch lange nicht über jedes Stöckchen.
      Sie abzuschütteln überlasse ich Ihnen selbst, wogegen dann auch keine Zitate mehr reichen, die Sie (oder Ihr Schreiber) wild in die Welt verständiger Menschen fetzen.

      Sie haben eine frage, zwar nicht an mich, sondern an Ihr nächstes "Opfer" gestellt:

      Ich frage Sie: WIE KANN MAN sich daran beteiligen, die ganze Welt / den PLANETEN ERDE zu VERHEIZEN, bloß um auf der Seite der „Sieger“ stehen bleiben zu können?????

      Da ist schon wieder dieser suggestive Unterhass, der Sie Verknüpfungen zwischen "Siegern" und Verlierern" herstellen lässt, ohne selbst eine Alternative zu ersinnen.
      Die Antwort aber ist leicht:
      Wenn Du ohne persönlich gemordet zu haben lebst, dann bist Du der Sieger.
      Und, wenn Du keinen Hass gegenüber den Dümmeren Mittelsmördern (Regierungen und Despoten aller Art) verspürst, sondern durch Dein Leben ein Vorbild für friedlichen Widerstand lebst, dann bist Du ein Champion.

      Diese Feststellung ist jenseits von Besitzgedanken und Monetarismus daran angelehnt, dass niemand im Leben Sieger oder Verlierer je sein kann. Das individuelle Leben dazwischen ist das Belegexemplar für die Zukunft.

      mArcus

      Löschen
    17. dass Anonym, 21.August, 12:18, ein Mitglied der Regierung ist – die u. a. dafür verantwortlich ist, dass Deutschland drittgrößter Waffenexporteur der Welt ist – habe ich ihr/ihm nicht unterstellt

      rad

      Löschen
  13. Lieber Harold Hearts.

    ihren Kommentar habe ich gerne dreimal gelesen. Erst kritisch, dann fragend und schließlich erhellend.
    Besonders möchte ich für die Hervorhebung zwischen Arbeitsteilung auf der einen Seite (Fremdversorgungsmentalität) und dem Eigennutz-Prinzip (Selbstversorgungseinsicht)danken.
    Eine befriedigende Schlüsselfunktion im Dasein des Menschen wird immer dem Schlagwort "Arbeit" zugesprochen.

    Dabei ist jedes Leben (!) per se Arbeit - von der Wiege bis zur Bare.

    In dem Maße, wie die Leistung eines Menschen aber von seiner Arbeit abgekoppelt wurde und aus einer lebenserhaltenden Notwendigkeit eine ökonomische Spieltheorie entwickelt wurde, hat der Sinn von Arbeit seine Kraft verloren und damit die Einsicht in die Vollziehung.

    Richter, Politiker, Beamte, wissen ob dieser Erkenntnis, sind aber in ihrem Tun gezogene Pflanzen und im Gewächshaus einer Ethik gefangen, in der ihnen bei Ausübung ihrer "Befugnisse" solange keine Arbeit droht, solange der Preis für Wahnsinn niedriger ist als der für Vernunft.

    mArcus

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das ist zwar ein tiefer, hochwichtiger und richtiger Gedanke, den man nicht oft genug aufrollen und ausspinnen kann.
      Doch hat ihn dem Grunde nach, wenn ich mich nicht sehr betrüge, Ralph auch so zum Fundament seiner Arbeit gemacht, sprich diese Arbeitsplattform ist bereits von dem Geist getragen und wird in diesem Geist fortgeführt.
      Also alles paletti;-)

      Grüße,

      A.A.

      Löschen
    2. [von Harold Hearts]
      Lieber mArcus,
      Sie schrieben: „Besonders möchte ich für die Hervorhebung zwischen Arbeitsteilung auf der einen Seite (Fremdversorgungsmentalität) und dem Eigennutz-Prinzip (Selbstversorgungseinsicht) danken.“
      Ich selber habe nicht eine „Selbstversorgungseinsicht“ einer „Fremdversorgungsmentalität“ gegenüber gestellt. Wir haben schon seit längerem keine Selbstversorgungs-Gesellschaft mehr, sondern eine Fremdversorgungs-Gesellschaft. Das ist eine Tatsache. Wo soll dann der Arbeits-Antrieb herkommen? Ich empfehle eine ehrliche, aber nicht einfache Lösung: Arbeitsantrieb aus Fremdversorgungs-Einsicht und warmherzigem Interesse am Mitmenschen, was die Freiwilligkeit der Arbeitsleistung ganz wichtig macht (und Zwang ganz kontraproduktiv).

      Aber was passiert derzeit stattdessen? Die Selbstversorgungs-Situation wird konstruiert, inszeniert, simuliert, proklamiert, verordnet und oktroyiert, sogar mit Gesetzes-Zwang schärfster Art, wohlgemerkt auf der Grundlage, daß diese Selbstversorgungs-Situation schon längst nicht mehr besteht. Den Glauben an die Produktivitität der (längst vergangenen) Selbstversorgung nenne ich eine sehr schädliche kollektive massenhafte Selbsttäuschung, die die Selbsttäuscher (sogar mit Gesetzes-Kraft) auch noch denen aufzwingen wollen, die den ganzen Quatsch längst nicht mehr glauben. In Wirklichkeit steht der Kaiser in Unterhosen da; nur ein kleines Kind hat die Geradlinigkeit, darauf hinzuweisen.

      Herzlich, Harold Hearts

      Löschen
    3. Da möchte ich auf den Teil meiner Klage verweisen, in dem genau dieses Problem behandelt wird:
      http://goo.gl/PwfuWv
      Herzlichst, Ralph

      Löschen
  14. … Herrn mArcus empfehle ich, den Kommentar von Harold Hearts NOCHMALS zu lesen: unter freundlicher Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte, (die ich hier nur beispielhaft anführen kann):
    Wer auf das Prinzip der Selbstversorgung setzt, sollte folgende Konsequenzen vielleicht mal ins Auge fassen:

    Verzichten Sie auf den Anschluss ans ÖFFENTLICHE WASSER- UND ABWASSERNETZ:
    (bauen Sie sich [stattdessen] eigene Brunnen, falls Ihnen dazu noch ein Stück Boden als Eigentum zur Verfügung steht; bauen Sie sich eigene Wassertröge, in denen Sie Ihre Wäsche OHNE Waschmittel waschen können; bauen Sie sich Plumps-Klosetts, deren Inhalte Sie später im eigenen Boden vergraben können).

    Verzichten Sie auf den Anschluss ans ÖFFENTLICHE STROMNETZ (graben Sie sich [stattdessen] Erdlöcher, in denen Sie ihre Nahrungsmittel frisch halten können; bauen Sie sich [stattdessen] eine Feuerstelle, auf dem Sie Ihre Malzeiten zubereiten können; bauen Sie Ihren Weizen selber an, mahlen Sie den Weizen selbst zu Mehl, mit dem Sie sich Ihr Brot dann selber backen können [vorausgesetzt, Ihr Eigentum an Grund und Boden enthält auch entweder Steinbrüche oder mindestens Lehm oder Ton, aus dem Sie sich die Ziegelsteine zum Bau Ihres Backofens selber herstellen könnten]).

    … Soll ich weitermachen????

    rad

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bitte weitermachen !

      Sie zeichnen ein schönes Bild einer autarken Gesellschaft, die endlich sich aus der Abhängigkeit von Konzernen freimachen kann, wenn man nur einen Schritt zurückzutreten gewillt ist.
      Ich brauche weder einen Kühlschrank zum Leben, noch das "öffentliche" Stromnetz. Eine Feuerstelle dagegen wäre fein und Waschmittel sind eher weniger nötig zur Reinigung, da es vor Persil und Prockter und Co. ja auch tausende von Jahren ohne ging.
      Das Eigentum an Boden, worum es Ihnen ja geht, ist schwieriger zurückzugewinnen, solange das Brot zunehmend vom Fließband aus hergestellt wird - also in Arbeitsteilung - also durch Fremdversorgung bereitgestellt wird.
      Um es kurz zu machen; mir hätte der Morgenthau- Plan von 1944 besser gefallen als der Marshallplan von 1948.


      Liebe Grüße
      mArcus

      Löschen
  15. Herrn/Frau A. A. empfehle ich, den Kommentar von Harold Hearts NOCHMALS zu lesen: unter freundlicher Berücksichtigung folgender Gesichtspunkte, (die ich hier nur in Ausschnitten anführen kann):

    - auf den Seiten von Rettet den Regenwald e.V. können Sie sehen und lesen, was die Industriestaaten auf unserem Planeten anrichten;
    z.B.:
    https://www.regenwald.org/regenwaldreport/2015/438/stoppen-sie-biosprit-frau-merkel

    - auf den Seiten von Makroskop können Sie sehen und lesen:
    Klimawandel!!!!
    z.B.:
    https://www.youtube.com/watch?v=kaLwQ7N2yyI
    Heiner Flassbeck berichtet aus einer Diskussion mit der Bundesumweltministerin und weist darauf hin, dass unsere Politiker selbst einfachste Zusammenhänge nicht zu begreifen in der Lage sind.

    (Stellt sich mir selbst bloß noch die Frage:
    Können sie's nicht oder wollen sie's nicht?????)


    rad

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Flassbeck ist ein Ego- Opportunist !!!!!!
      Ich weigere mich seine politischen Thesen nach Lektüre seines Lebenslaufes für relevant oder interessant zu halten. An anderer Stelle habe ich dazu schon ausführlich geschrieben, was ich unter Opportunisten dieses Schlags von Ökonomen denke.

      Mir stellt sich dann noch die Frage:

      Kannst Du es nicht besser?

      mArcus

      Löschen
  16. P.S. @ mArcus & @ A. A.:

    „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“
    (Albert Einstein)

    rad

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Welche Entstehung schwebt Dir denn vor ?

      mArcus

      Löschen
    2. wenn nicht noch mehr

      rad

      Löschen
    3. Zitat Albert Einstein nach Zitat von rad

      "Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind".

      1. Wer ist in diesem Beispiel MAN?
      2. Wer gibt hier irgendwelche Probleme zu lösen vor? Es wäre schon äußerst hilfreich, wenn man sie auch nur verringern könnte.

      Wenn Sie weiterhin derart eifrig aus dem Fundus der geistigen Hinterlassenschaften bedeutender Menschen der Geschichte Zitate herunterbrechen, müßten Sie bald durch sein - und vielleicht einmal selber geistreich, statt diesen falschen Glanz auf Sie abstrahlen zu lassen?
      Sie sollten doch wissen, dass man nahezu jedes in diesem oder jenem Kontext gefallene, noch so witzige Wort sich so zurechtlegen kann, dass es irgendwie die eigene Sicht zu untermauern oder verstärken - sowie den Sender zu erhöhen scheint. Besonders wenn man offenbar implizit nur eine Deutung - nämlich die eigene, die natürlich nicht bloßgestellt werden darf - unausgesprochen als allgemeinen Konsens voraussetzen will.

      Löschen
    4. @ anonym

      … der Sinn des Zitats bestand (hier/meinerseits) lediglich darin, den Unterschied zwischen Mikro- und Makro-Ökonomie (bzw. zwischen Betriebs- und Volks-bzw. [ERST RECHT!] WELTwirtschaft) zu benennen …

      (als „man“ sind [hier] diejenigen gemeint, die sich zwar „demokratisch gewählte REGIERUNG“ nennen; die ihre Macht aber leider nur dazu missbrauchen, die Interessen der Reichsten gegen die Ärmeren und Ärmsten durchzusetzen)

      Ich frage Sie: WIE KANN MAN sich daran beteiligen, die ganze Welt / den PLANETEN ERDE zu VERHEIZEN, bloß um auf der Seite der „Sieger“ stehen bleiben zu können?????

      rad

      Löschen
    5. Hier NOCHMALS der Hinweis auf DEN MANN, der mir (als VOR-Denker) dabei geholfen hat, zu kapieren, was hier eigentlich los ist – und der in diesem Zusammenhang auf EINSTEIN hinwies:

      (Wie bereits auf der Tagebuchseite des R. Boes vom 14. Juli 2016 angegeben:
      Anonym29. Juli 2016 um 18:56
      @ mArcus):

      „Videoempfehlung: „BOXT KEYNES MIT HAYEK?“ (dauert 9:18 min.):
      Prof. Heiner Flassbeck kritisiert die einfache Gleichsetzung von Nachfrage- und Angebotspolitik am Beispiel der Schuldenproblematik. (veröffentlicht am 09.03.2016):
      Quelle: Makroskop
      Link: https://www.youtube.com/watch?v=4I8cry7MRrw

      Gruß rad“

      Löschen
    6. P.S.:
      … „VOR-Denker“ im Sinne von „jemandem das Denken vormachen“ / „jemandem als Lehrer etwas beibringen/erklären“;
      es liegt mir vollkommen FERN, mich mit fremden Federn zu schmücken!!

      rad

      Löschen
    7. Achtung ! rad ist ein Troll.

      Löschen
  17. Danke jedenfalls auch an Harold Hearts; diesmal war ich ganz sicher letztmalig bereit,

    AntwortenLöschen
  18. MAKROSKOP/Soziales
    Bedingungsloses Grundeinkommen: NEIN, Grundrecht auf soziale Teilhabe: JA

    19. August 2016
    Von Peter Glaser
    In der römischen Sklavenhaltergesellschaft war man sich bewusst, dass es nicht ausreicht, einen Menschen einen "Freibrief" auszustellen. Als "frei" erklärten Sklaven, musste ein Stück Land übereignet werden. Eine vergleichbare Handlung ist auch heute erforderlich, um den „Lohnsklaven“ zum „freien Menschen“ zu machen.

    https://makroskop.eu/2016/08/bedingungsloses-grundeinkommen-nein-grundrecht-auf-soziale-teilhabe-ja/

    rad

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber rad.

      Nur soviel zu Flassbeck und Glaser und Steinhardt

      Aktuell
      Makroskop Mediengesellschaft mbH

      Früher
      Cross Atlantic Investors LLC,
      Deutsche Structured Finance Gmbh,
      Deutsche Bank AG

      Und so schreibt Herr Glaser bei makroskop den unfassbar dummen Satz:
      " Die Unmöglichkeit des Begriffes „bedingungsloses Grundeinkommen“ liegt zunächst in dem „bedingungslos“. Einfach nichts auf dieser Welt ist bedingungslos, sonst gäbe es keine Naturgesetze wie z.B. die „Fliehkraft“ oder andere..." Ihm dient das als Beweis für die unausweichliche Verknüpfung zwischen "Geld" und "Produktivität". Und weiter entblödet sich Herr Glaser nicht die Behauptung aufzustellen, dass Geld der Grundstock für "gesellschaftliche Teilhabe" sei, da dies im Kapitalismus nur durch dasselbe möglich sei.

      https://makroskop.eu/2016/08/bedingungsloses-grundeinkommen-nein-grundrecht-auf-soziale-teilhabe-ja/

      Was Menschen ehrenamtlich leisten und genau wegen der Ablehnung des "bezahlt werdens" vollbringen interessiert einen Ökonomen vom Schlag dieser Herren nicht, da sie ja hinter ihrem Zynismus ein Naturgesetz verwurzelt sehen.

      Sodann geht es im Artikel von Glaser stetig um "Leistungserbringung", als hätte ein Apfelbaum diese Idolatrie erfunden.
      Deshalb ist der Arbeitsbegriff bei diesen Opportunisten falsch verstanden, und Sie, lieber rad, bleiben das Opfer, selbst wenn man Ihnen ein Stück Land übereignen würde. Die Nutzung von Eigentum ist nämlich an streng ökonomische Vorlagen gekoppelt, solange Sie nicht im Besitz von VW oder Porsche oder Bertelsmann sind oder einfach MENSCH bleiben, dem Wahnsinn der Rattenfänger Ihr Leben entgegensetzen. Diesen BESITZ gibt es kostenlos.

      mArcus



      Löschen
    2. @ mArcus

      MAKROSKOP wurde von Heiner Flassbeck und Paul Steinhardt aufgebaut und existiert erst seit ein paar Monaten.

      HEINER FLASSBECK ist Honorarprofessor an der Universität Hamburg, war Chef-Volkswirt der UNCTAD und Staatssekretär im BMF. Seine Hauptarbeitsgebiete sind die Globalisierung, die Theorie der wirtschaftlichen Entwicklung und Geld- und Währungstheorie.

      PAUL STEINHARDT arbeitete für deutsche Banken und deren Tochtergesellschaften im In- und Ausland in Führungspositionen im Bereich der „Strukturierten Finanzierungen“. Er promovierte an der Goethe-Universität über Grundlagenfragen einer realistischen Theorie der Marktwirtschaft. Sein wissenschaftliches Interesse gilt der Geldtheorie und der Finanzmarkt- und Bankenregulierung.

      PETER GLASER ist Diplom-Betriebswirt und war Controller, kaufmännischer Leiter, Vorstand Finanzen sowie Geschäftsführer in mittelständischen Industrieunternehmen. Seit 20 Jahren ist er freiberuflicher Software-Entwickler. Er lebte und arbeitete für 3 Jahre in Südafrika.

      Verehrter mArcus,

      was die Ökonomen „vom Schlag dieser Herren“ interessiert, scheinen SIE hingegen auch weiterhin lieber ausblenden zu wollen:

      Wäre Ihre Mutter nicht bereit gewesen, SIE in ihrem Leib auszutragen, wären SIE überhaupt nicht auf der Welt.
      Wer hat Ihnen denn das Ammenmärchen erzählt, es bedeute für einen weiblichen Menschen ausschließlich Glück und Freude, UNENTGELTLICH Menschenkinder großzuziehen??

      (Auch alle anderen, meist von weiblichen Menschen verrichteten, „Ehrenämter“ arten nur dann nicht in Überlastung aus, falls man einen „gutverdienenden“ männlichen Menschen an seiner Seite hat – und daher die eigene Arbeitskraft an andere „verschenken“ – und auf eigenes Einkommen „verzichten“ kann.)

      Im Gegensatz zu Ihnen, verehrter mArcus, betreiben diese Männer gerade KEINE Götzenanbetung sondern rechnen solchen Leuten wie Ihnen immer und immer wieder vor, dass die Leistungen, die die Menschen in die Gesellschaft einbringen, gefälligst auch ordentlich zu bezahlen sind.

      rad

      Löschen
    3. P.S.@ mArcus

      … und, mal abgesehen von meiner Winzigkeit, vielleicht sollten auch Sie endlich mal versuchen, über Ihren Suppenschüsselrand zu gucken: vielleicht erkennen dann auch Sie – vorausschauend - die KATASTROPHE, auf die wir zusteuern, falls es nicht gelingt, den KURS ENTSCHEIDEND ZU ÄNDERN.

      rad

      Löschen
    4. … falls NICHT, bitte ich Sie hiermit jedenfalls nun nochmals AUSDRÜCKLICH, zumindest endlich damit aufzuhören, wie ein kleiner Junge immer nur „ICH!“, „ICH!“ „ICH!“ zu rufen.

      rad

      Löschen
    5. Ups ! Lieber rad, da haben Sie wieder Kohlen in Ihr Feuer geworfen, deren Funken mich zu einem Kapitalisten erziehen sollen, der ich weder dem "Sinn" noch dem "Flassbeck" nach werden will - und nie gewollt habe.
      Sie können die Märchen der Ökonomie ja für die Ideen von Menschen halten, die die "KATASTROPHE" abwenden wollen, und Sie können mich auch für einen kleinen Jungen halten, der Ichbezogen denkt und handelt - das interessiert mich nicht - und auch Ihre "AUSDRÜCKLICHE" Bitte mit meinen Gedanken Ihre GEDANKENWELT von der Lösung der Geldwelt durch Geldweltverständige nicht zu stören ist für mich nur die Bestätigung für die Richtigkeit meiner Handlungen in Bezug auf Menschen.
      Menschen "wie Ich" brauchen keine Vorrechner, deren Pseydohumanismus in der Idolatrie falscher Glaubensbekenntnisse besteht.

      Sie mögen ja geblendet von Abschlüssen sein, und Ihren Glauben Menschen schenken, die nur genug Wind darum machen. Am Ende werden Sie verlieren, da diese Leute sich genau wie Götzen darstellen, denen es um die Rettung der Menschlichkeit so wenig geht, wie Ihnen um das Verstehen meiner Worte.

      Lassen Sie sich halt einfangen von fremdbestimmten Gedanken, und überzeugen von eingeschränkt denkenden Modulatoren.

      Ihren echt sehr dummen Absatz über das Ehrenamt und Mütter verbuche ich mal unter Ahnungslosigkeit, da Sie hart an der Grenze des Blödsinns Scheiße geschrieben haben.

      Ich wünsche Ihnen aber das Stückchen Sklavenland, dass Ihnen Flassbeck und Konsorten zu Ihrer Befreiung zueignen wollen. Daran - an Besitz - scheint es Ihnen ja wesentlich zu mangeln, und weniger an MENSCHEN; deren Fürsprecher Sie vorgeben zu sein.

      P.S:

      "...was die Ökonomen „vom Schlag dieser Herren“ interessiert, scheinen SIE hingegen auch weiterhin lieber ausblenden zu wollen:..."

      Antwort:

      Nein. Hitler und Gedanken an die Volksgemeinschaft werden von mir nicht ausgeblendet. Dafür muss ich erst so erwachsen wie Sie werden.

      P.SS.: Fangen Sie an "Ich" zu rufen, dann haben Ihre Gedanken auch eine Chance die Wirklichkeit zu erreichen.

      Wenn Sie mal ein schlechtes Buch über den Bürgerkrieg in Spanien lesen wollen, dann dieses Ihren Gedanken nahekommende Werk:
      was die Ökonomen „vom Schlag dieser Herren“ interessiert, scheinen SIE hingegen auch weiterhin lieber ausblenden zu wollen:
      was die Ökonomen „vom Schlag dieser Herren“ interessiert, scheinen SIE hingegen auch weiterhin lieber ausblenden zu wollen.


      mArcus

      Löschen
    6. "gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens"
      (Sprichwort)

      rad

      Löschen
    7. ACHTUNG ! rad ist ein Troll.

      mArcus

      Löschen
  19. 9. Industriekongress: Keynote Prof. Dr. Heiner Flassbeck

    Veröffentlicht am 18.07.2016
    Heiner Flassbeck sprach zum Thema "Europa in der Dauerkrise -, welche Wirtschaftspolitik braucht der Kontinent?" am Industriekongress 2016.

    Quelle: INDUSTRIEMAGAZIN
    Link: https://www.youtube.com/watch?v=CoUZb3H7v64

    rad

    AntwortenLöschen
  20. Lieber Ralph,
    versuche doch mal, im Eilverfahren das BVerfG anzurufen. Wenn Du in einer noch laufenden Sanktion bist, kannst Du einen Eilantrag (auf Einstweiligen Rechtsschutz/ER) auf Herstellung der aufschiebenden Wirkung Deines Widerspruchs stellen; wenn das SG den Antrag ablehnt, kannst Du evtl. noch das LSG anrufen, spätestens dann ist Schluß mit dem eigentlichen Eilverfahren. Dann kannst Du innerhalb eines Monats (allerdings samt kompletter Begründung, aber die hast Du ja schon, aber bestens) eine Verfassungsbeschwerde nach Karlsruhe schicken (bitte Postlaufzeit wegen der Fristeinhaltung beachten).

    (Der in dem von Dir initiierten Gutachten unter Punkt 3.a) ee) zitierte BVerfG-Beschluß vom 12.5.2005 - 1 BvR 569/05 ist aus einer Verfassungsbeschwerde in einem ER=Eil-Verfahren - LSG NRW v. 11.4. 2005 - L 12 B 4/05 AS ER - / SG Köln v. 9.3.2005 - S 10 AS 5/05 ER - siehe oben bei https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Entscheidungen/DE/2005/05/rk20050512_1bvr056905.html)
    Herzlich Harold Hearts

    AntwortenLöschen

Liebe Schreiberin, lieber Schreiber - ich freue mich über ihre Kommentare und veröffentliche sie so schnell wie möglich. Ich bitte allerdings, sich strikt ans Thema des Posts zu halten. Für die Bezugnahme wäre es sehr schön, die Kommentare würden mit NAMEN (oder Kürzel) versehen werden. MfG, Ralph Boes