Sonntag, 24. Juli 2011

Dank ... und Nicht-Dank

Zuerst möchte ich allen danken, die meinen Brandbrief in so positiver Weise aufgefasst und mit ihrer Unterschrift unterstützt haben. Es gibt mir Zuversicht - und zeigt nach Außen auch die Wichtigkeit der Sache, wenn so viele Menschen Anteil nehmen.

Dann möchte ich Dorothee Schulte-Basta vom Netzwerk Grundeinkommen danken für den Impuls zum Interview. Eine Fülle von Befürchtungen und Missverständnissen konnte auf diese Weise ausgeräumt werden - und es war ein Hochgenuss, mit ihr zusammen zu arbeiten. Ich hoffe, dass es noch viele schöne Gelegenheiten für weiteres Zusammenarbeiten gibt.

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... Weniger schön war die Zusammenarbeit mit der Redaktion der Webseite des Netzwerkes Grundeinkommen. Ich kann nicht verstehen, dass man Kommentare unterdrückt, die absolut sachlich und unverfänglich sind - und dies in Massen. Auch willkürlichen Änderungen und Kürzungen von Kommentaren stimme ich nicht zu. Ich habe heftig mit der Redaktion gestritten und auch öffentlich schon meinem Bedauern über den erstaunlich bevormundenden Umgang mit den Meinungsäußerungen und der oft intensiven Arbeit anderer Menschen Ausdruck gegeben.
In ein solches Umfeld von Bevormundung und Zensur werde ich so leicht nicht wieder eine Veröffentlichung setzen.

Kommentare:

  1. Hallo Ralph,

    veröffentliche die unterdrückten Kommentare auf:
    www.buergerinitiative-grundeinkommen.de
    Unter dem neuen Punkt ZENSUR.

    Beste Grüße
    Wine

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  2. mir ging es auch schon oft so, wenn ich Beiträge auf der website kommentierte.
    Selbst als Mitglied des Netzwerkes, darf man dort keine Kommentare einstellen, wenn es dem Netzwerkrat, der Redaktion nicht gefällt.
    Auf der website fehlt ein offenes und freies Diskussionsforum, das nicht zensiert wird.
    Man wird immer auf das mailing-System verwiesen, an dem eben viele nicht teilnehmen und/oder immer die Gleichen.
    Nur weil ich jede Initiative für ein Grundeinkommen positiv finde, hindert dies mich, dort auszutreten.
    Gruss
    Günter Schwarz

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  3. Mir erging es bereits 2009 so, dass ich die von mir als diktatorische und propagandistische Zensur erachtete Vorgehensweise innerhalb des Netzwerkrat Grundeinkommens dank unterdrückter Kommentare, nicht beantworteter Anfragen, etc. erlebte.

    Es werden im Netzwerk eben keine Unterstützer des BGE´s im Allgemeinen gesucht. Und eben auch kein offener Dialog.

    Sondern nur Unterstützer und solche Textee, die erwünscht sind.

    Deswegen schied ich 2009 auch sofort wieder aus dem Netzwerk aus.

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  4. Leider geschah mir das Gleiche auch bei Initiative Grundeinkommen Schweiz. Es ist auch so, dass Kommentare nicht anonym geschrieben werden durften, es mussten ganz genaue Angaben gemacht werden. Auf FB wurden Kommentare gelöscht, die nicht genehm sind und Teilnehmer ausgeschlossen. Das bin ich noch immer. Das wiederum gibt mir die Freiheit mich anderweitig zu informieren, doch ist es schade, dass ausschliesslich das Modell von G. Werner in der Schweiz public wird, alles Andere wird eliminiert. Das ist Freiheit, wie ich sie mir mit BGe vorstelle:-))

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  5. Hallo Ihr, meine Kommentare wurde auch nicht eingestellt bzw. warten auf Freischaltung... in der Endlosschleife?

    Ein Kommentar wurde nicht eingestellt, weil er angeblich in "Diskussionen" gehört und nicht zu "Kommentaren". Aber direkt unter dem Artikel gibt es keine Möglichkeit zu diskutieren...

    Ich habe denen geantwortet, dass es mir Wurscht ist, was die veröffentlichen, sie sind nur eine von 1000en Projektionsmöglichkeiten für mich ;-)

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  6. Auch ich bin schon seit Jahren nicht mehr Mitglied des Netzwerks, aus den hier schon benannten Gründen.
    Ich fände es allerdings schon sinnvoll, wenn es ein (mindestens) bundesweites Netzwerk gäbe, in dem sich die BGE-Befürworter zusammenfinden.
    Hier ein Vorschlag für ein solches echtes BGE-Netzwerk: http://politik-werkstatt.de/NetzwerkDDundBGE.htm, freue mich über Rückmeldungen (vielleicht ist das Thema mittlerweile ja für mehr Leute aktuell geworden.

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Liebe Schreiberin, lieber Schreiber - ich freue mich über ihre Kommentare und veröffentliche sie so schnell wie möglich. Ich bitte allerdings, sich strikt ans Thema des Posts zu halten. Für die Bezugnahme wäre es sehr schön, die Kommentare würden mit NAMEN (oder Kürzel) versehen werden. MfG, Ralph Boes